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Stoffwechselkrankheit


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Die Tage habe ich einen bemerkenswerten Satz in der Presse gelesen: Früher war man einfach nur dick und fett, heute hat man eine Stoffwechselkrankheit! Dieser Satz ist bezeichnend für die herrschende Ausreden Kultur bezüglich des Gewichtes. Ich erinnere mich immer wieder an den Satz: Ich habe schwere Knochen! Auch heute noch gibt es genügend Rechtfertigungen und Ausreden, wenn es mit dem Abnehmen nicht so klappt, heute muss meist der Stoffwechsel herhalten, oder auch die Schilddrüse. Doch wird oft vergessen dass nichts auf den Hüften landen kann, was nicht durch den Mund zugeführt wurde. Es ist bis heute noch kein Fall bekannt oder belegt, bei dem das Hüftfett über die Haut aus der Luft aufgenommen wurde.

Ein Paradebeispiel für Ausreden bin ich doch selbst, ich hatte mein Übergewicht auch nicht deshalb weil ich zuwenig gegessen hatte und auch nicht, weil ich das Richtige gegessen hatte. Doch auch ich hatte in der Zeit immer die passenden Ausreden parat wenn es darum ging, warum ich nicht abnehme oder gar zunehme. Dabei wusste ich sehr wohl was zu tun ist, hatte ich doch oft genug mein Gewicht erfolgreich korrigiert. Doch je höher mein Gewicht stieg, desto größer wurde auch der Berg an Fett, den ich quasi vor mir her schob. 10, 15 oder 20 kg abzunehmen ist eine Sache, aber 50 oder 60 kg wieder von den Hüften zu vertreiben ist eine ganz andere Hausnummer. Wenn es bis zu 20 kg sind sieht man schon zu Beginn irgendwie Licht am Ende des Tunnels, das ist bei entsprechender Konsequenz in der Vergangenheit ein Zeitraum von 3 – 5 Monaten gewesen und war somit überschaubar. Doch über 50 kg die man noch vor sich hat fühlen sich da ganz anders an. Selbst wenn man von einer konstanten Abnahme von 3 kg pro Monat ausgeht, liegt da ein Zeitraum von 1,5 – 2 Jahren vor einem. Leider läuft die Abnahme meist nicht konstant wie an der Schnur gezogen, das wissen wir alle. Und da ist der Gedanke über so lange Zeit sich kasteien zu müssen, hungern zu müssen und verzichten zu müssen doch recht heftig. Und vor LCHF war abnehmen bei mir immer ein Verzicht und auch ein Hungern. Meist habe ich das ganz radikal gemacht mit FHD in Verbindung mit viel Sport und das hat immer funktioniert. Allerdings war es auch immer nur eine Aktion von wenigen Wochen, deshalb habe ich das immer hinbekommen, auch wenn es manchmal heftig war.

Mit meinen 133 kg die ich hatte war aber der Berg Fett den ich abbauen musste zu hoch, um mit FDH wieder in normale Bereiche zu kommen. Und an Sport war auch nicht mehr zu denken. Erst LCHF hat es mir persönlich möglich gemacht, aus diesem Teufelskreis zu entkommen und wieder zu einem normalen Gewicht zu finden. Der entscheidende Faktor dabei war dass ich nicht hungern musste, mich satt essen konnte und das auf eine sehr abwechslungsreiche Art und Weise. Sicher, ich musste einiges weglassen, aber es blieb genügend was ich essen konnte, so dass nie Langeweile oder Verdruss aufkam. Für mein Empfinden musste ich keine Diät machen, sondern habe meine Ernährungsweise (grundlegend) geändert. Geändert dahingehend dass ich das, was nicht gut für mich (und mein Gewicht) ist, lasse ich weg und konzentriere mich auf das, was gut für mich (mein Gewicht und meine Gesundheit) ist. Damit hatte ich keine Mühe mein Ziel zu erreichen und auch heute habe ich kein Problem damit mein Gewicht zu halten.

Dabei sind wir nun wieder bei der Stoffwechselkrankeit! Seit einigen Wochen steht mein Gewicht wie eine Mauer! Es geht zwar nicht nach oben, aber auch nicht nach unten. Was ist das los, ich lebe doch immer noch streng nach LCHF und möchte auch noch 3 oder 4 kg verlieren? Habe ich nun auch eine Stoffwechselkrankeit oder ist meine Schilddrüse gar außer Kontrolle geraten? Nichts von alledem! Ich bin es mal wieder selber schuld, dass es mit der Abnahme gerade nicht weiter geht. Ich lebe zwar immer noch konsequent LCHF, nehme es allerdings nicht so genau mit den KH und esse auch zuviel. Nicht dass ich Lebensmittel oder Zutaten verwenden würde die nicht natürlichen Ursprungs sind, oder solche die nicht zu LCHF gehören, ich esse lediglich etwas mehr Gemüse wie Broccoli oder ab und zu auch mal Bohnen, mehr Salat, mehr Tomaten, Zwiebel, Sahne und sonstige Mipros. Die KH schwanken dabei derzeit zwischen 15 und 25 g pro Tag. Das reicht bei mir aus, dass ich die Abnahme komplett vergessen kann. Die erhöhten KH haben nämlich bei mir die fiese Nebenwirkung dass ich zuviel esse, die Portionen sind etwas größer geworden, zwangsläufig haben sich auch die täglichen Kcal erhöht.

Abnehmen tut man aber halt nur, wenn man weniger Kcal rein tut, wie verbraucht werden, da beißt keine Maus den Faden ab. Daher brauche ich mir keine Sorgen um meinen Stoffwechsel zu machen, denn der tut nach wie vor was er soll. Ich kann mir mal wieder an meine eigene Nase packen. Die Ursache liegt mal wieder da, wo sie bei mir immer liegt, wenn ich nicht abnehme oder gar zunehme: Ich habe das falsche und zuviel gegessen, nicht mehr und nicht weniger. Das haben mir die letzten Jahre immer wieder gezeigt und bewiesen. Alle anderen Rechtfertigungen für Übergewicht oder nicht Abnahme waren bei mir lediglich Ausreden, nichts anderes. Sobald ich konsequent das tue was für die Abnahme notwendig ist, dann klappt es auch. Tue ich das nicht und lüge mir in die eigene Tasche, dann geht der Schuss nach hinten los. Da helfen mir keine Ausreden und Rechtfertigungen, da hilft dann nur das zu tun, was nötig ist zum abnehmen.

Man kann sich zwar selbst belügen und man kann auch sein Umfeld belügen, nicht aber seinen Stoffwechsel, denn der macht lediglich was er soll: Das was rein kommt, setzt er gnadenlos in Energie um. Und wenn der Input mehr Energie ergibt als gebraucht wird, dann packt er diese Energie halt auf die Hüften.

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