Posts Tagged: Low Crab

Cordon bleu von der Putenbrust

Cordon bleu von der Putenbrust in Kokos paniert

Cordon bleu gehört schon seit Jahrzehnten zu meinen absoluten Lieblingsgerichten. Klassisch macht man ein Cordon bleu aus Kalbfleisch, aber auch Schweinefleisch ist möglich und eben Putenbrust. Putenbrust bietet sich an, da sie vom Geschmack dem Kalbfleisch doch sehr nahe kommt. Nun wird ein Cordon bleu paniert, und Paniermehl verwende ich nicht mehr in meiner Küche. Deshalb nehme ich einfach ganz feine Kokosraspeln, die bringen ein optimales Ergebnis und passen sehr gut zum Putenfleisch. In meinen LCHF - Anfangszeiten habe ich auch Versuche gemacht mit Mandeln zu panieren, doch das brachte für mich nicht das erhoffte Ergebnis, deshalb ist das für mich keine Option.

Ob man nun für das Cordon Bleu gekochten oder rohen Schinken nimmt, bleibt jedem selbst überlassen. Roher Schinken ist etwas würziger, der gekochte etwas milder im Geschmack. Gerade bei Pute würde ich gekochten Schinken bevorzugen. Das scheitert jedoch daran, dass man wirklichen Kochschinken ohne Zusatzstoffe nur sehr selten findet. Wenn man rohen Schinken verwendet, sollte man nur noch sparsam salzen, da der Schinken oft schon genug Salz mitbringt. Außer Salz würze ich noch mit weißem Pfeffer aus der Mühle und einem Hauch frisch geriebener Muskatnuss.

pute-cordon-bleu-kokos-1000-004

pute-cordon-bleu-kokos-1000-005

Als Käse habe ich jungen Gouda genommen und davon reichlich, wie man auf den Bildern sehen kann. Auch andere Käsesorten sind machbar, einfach mal austesten! Was ich auch sehr gerne mag bei Schnitzel oder in dem Falle Cordon bleu, ist ein wenig braune Soße (Jus) dazu. Als Gemüse gab es Broccoli, aber auch andere Gemüse oder Salat passen sehr gut zu dieser Leckerei.

Fischstäbchen selbst gemacht

Fischstäbchen selbst gemacht

Ich bin ja nicht nur ein Fan von Fisch und Meeresfrüchten allgemein, auch die Fischstäbchen mochte ich von Kindesbeinen an. Doch das tun vermutlich die meisten Kinder, da war ich sicher kein Einzelfall. Heute mache ich mir meine Fischstäbchen selbst von frischem Köhler (Seelachs), paniert werden sie in feinen Kokosraspeln. Zugegeben, sie haben eine etwas andere Form als die Fertigprodukte. Diese Form hinzubekommen wäre kein Problem, der Zeitaufwand ist mir jedoch zu groß, schmecken tun sie schließlich auch so.

Dazu passt sehr schön ein Salat, jedoch brauche ich den nicht wirklich. Leckerer, knuspriger Fisch und ein Dip dazu, dann bin ich schon zufrieden. Ob Remoulade, Cocktailsoße, Senf- oder Currydip, hie passt vieles. Diesmal gab es eine Remoulade, manchmal mache ich auch 3 verschiedene Dips, einfach weil es so lecker ist.

Sehr einfach, sehr preiswert, sehr schnell gemacht - was will man mehr.

Schweinebauch – butterzart und knusprig

Schweinebauch – butterzart und knusprig mit frischen Gemüsen und Rotweinjus

Schweinebauch ist ja eine sehr leckere Angelegenheit, kann aber bei der Zubereitung eine richtige Zicke sein. Er sollte butterzart sein und quasi auf der Zunge zergehen, aber auch eine knusprige Schwarte haben. Knusprig heisst aber nicht zäh wie Juchtenleder, hart wie Granit (so dass es die Zähne schier nicht aushalten) oder gar zu lommelig, denn dann ist das Mundgefühl auch nicht so prickelnd. Hier führen nun verschiedene Wege zum Ziel.

Zunächst schneide ich die Schwarte rautenfömig ein, und zwar recht kleine Rauten. Dann ab damit in einen Topf mit heißem Wasser. Dazu angeröstete Zwiebel, Suppengemüse (Lauch, Karotte, Sellerie), etwas grobes Meersalz, ein paar Pfefferkörner und ein Lorbeerblatt. Nun wird das Teil erst einmal gute 2,5 - 3 Stunden weichgekocht (sollte nicht wallend kochen, sondern lediglich leicht vor sich hinköcheln).

Ist der Bauch richtig schön zart, lege ich ihn mit der Schwarte nach oben auf ein Blech und ab in den Backofen unter den Grill (auf mittlerer Schiene bei Oberhitze). Ab und zu mit Wasser oder noch besser mit Bier einpinseln, bis die Schwarte eine schöne Farbe hat und richtig knusprig ist.

Dazu gab es frische Gemüse (grüner Spargel, Karotte, Broccoli und Zucchini) und eine Rotwein / Kräuterjus.

Das Gemüse habe ich erst blanchiert, dann kurz in Butter geschwenkt und mit Salz, Pfeffer aus der Mühle und etwas Zitronensaft abgeschmeckt. Die Karotten habe ich mit einem TL Honig glasiert. Für die Soße wurde eine Reduktion angesetzt. In feine Würfel geschnittene Schalotten, Knoblauch und Stangensellerie in Butter angeschwitzt und mit Rotwein abgelöscht. Als frische Kräuter habe ich Rosmarin, Thymian und Majoran grob geschnitten mit in die Reduktion gegeben, ebenso ein Stück Butter. Wenn der Rotwein fast verkocht ist mit Grandjus auffüllen und auf die gewünschte Konsistenz reduzieren. Die Soße nun noch durch ein feines Sieb passieren und mit Salz, Pfeffer aus der Mühle und einem Hauch Chilli abschmecken.

Das ganze mit den Gemüsen anrichten und schmecken lassen.

Grüner Spargel mit zerlassener Butter

Grüner Spargel mit zerlassener Butter und gerösteten Pinienkernen

Wenn wir schon beim Spargel sind, hier noch eine ganz einfache und schnelle Variante: Grüner Spargel mit zerlassener Butter. Dazu ein paar geröstete Pinienkerne. Spargel und Butter ist nicht umsonst ein Klassiker, der Genuss spricht für sich. Wer möchte kann natürlich etwas Schinken oder auch ein kleines Steak dazu essen, doch wirklich nötig ist das nicht unbedingt. Das ganze nett anrichten (das Auge isst ja bekanntlich mit) und als letzten Kick noch ein wenig Kräuteröl.

Auch sehr lecker ist es natürlich, wenn man noch etwas Hollandaise dazu macht. Ich bin nicht nur ein Fan der Hollandaise, ich finde auch die Kombination Spargel und Hollandaise genial, auch hier braucht man nicht lange überlegen, warum auch das ein Klassiker ist.

Oft sind es die ganz einfachen Ding, die geschmacklich einfach zum niederknien sind.

Grüner und weisser Spargel mit Sauce Hollandaise

Grüner und weisser Spargel mit Sauce Hollandaise - dazu ein kleines Steak und schon bin ich rundum zufrieden. Spargel mag ich ja wirklich sehr gerne, doch ich muss gestehen, bei einer selbst gemachten Sauce Hollandaise ist es mir fast egal, was es dazu gibt. Ob Gemüse wie Spargel, Broccoli oder Blumenkohl, oder Fisch, Fleisch oder Geflügel, die Hollandaise steht für mich im Vordergrund. Da bleibt auch nichts über, denn die esse ich auch pur mit dem Löffel.

Dabei ist die Hollandaise sehr schnell gemacht, braucht keine speziellen Zutaten oder lange Vorbereitung. Eier, ein wenig Weißwein und Butter hat man schließlich immer im Haus, ebenso Salz, Pfeffer und Zitrone. Falls doch mal was übrig bleibt stelle ich das in den Kühlschrank und verwende den Rest am folgenden Tag einfach in einer weißen Soße, schmeckt echt lecker.

Vorsicht Falle – falsche LCHF Rezepte

Wie bei allen anderen Ernährungsformen auch, schießen auch für LCHF im Internet die Rezepte wie die Pilze aus dem Boden. Doch Vorsicht: Da sind mehr falsche LCHF Rezepte dabei, als solche, die wirklich nach den Regeln verfasst sind!

Das verwundert umso mehr, da es wirklich sehr einfach ist, nach den Regeln von LCHF zu kochen. Man verwendet ausschließlich frische, natürliche Lebensmittel, und lässt die Zutaten die nicht zu LCHF gehören einfach weg. Eigentlich eine einfache Sache sollte man meinen. Da fragt man sich, was all die nicht LCHF konformen Rezepte sollen, denn die Regeln von LCHF sind eindeutig und nicht schwer zu verstehen.
Sämtliche Brotersatz oder Kuchenrezepte haben z.B. nichts, aber auch gar nichts mit LCHF zu tun. Dennoch sind manche Foren voll von solchen Rezepten. Oft ist die Begründung immer die gleiche: LCHF lasse einem die Freiheit selbst zu entscheiden, was man tun und lassen will. Natürlich kann jeder tun und lassen was er möchte, das ist richtig. Es wird auch niemand gezwungen, sich nach LCHF zu ernähren. Nur werden Brotrezepte oder Kuchenrezepte nicht dadurch LCHF konform, nur weil es ein paar Leute gibt, die von solchen Dingen die Finger nicht lassen können oder lassen wollen. Diese Rezepte enthalten alle Zutaten, die weder LCHF konform, noch gesund sind.
Ebenso haben sämtliche Rezepte, die Zuckerersatz oder irgendwelche Süßstoffe enthalten, nichts mit LCHF zu tun. Auch hier gilt: Natürlich kann jeder tun und lassen was er möchte, aber wer Zuckerersatzstoffe oder Süßstoffe verwendet, der ernährt sich nicht wirklich nach LCHF. Genauso verhält es sich auch mit Nussmehl, Mandelmehl oder sonstigen Mehlarten, mit denen in vielen Rezepten hantiert wird. Auch hier gilt: Nur weil manche die Finger nicht davon lassen können, wird es nicht zu LCHF oder LCHF konform. Auch dann nicht, wenn es Leute gibt, die der Welt einreden wollen, solche Rezepte seien LCHF konform. Das sind reine Behauptungen, die jeglicher Grundlage entbehren.
Da wird sehr viel behauptet, doch schaut einfach mal nach bei Leuten wie z.B. Sten Sture Skaldeman, ob ihr dort etwas von Brot, Kuchen, Süßspeisen etc. findet, oder er irgendwo Zuckerersatz oder Süßstoffe verwendet. Mit gutem Grund werdet ihr das nirgends finden, denn: Diese Dinge gehören schlicht und ergreifend aus gutem Grund nicht zu LCHF.
Auch verwundert mich immer wieder, in wie vielen Rezepten Fertigprodukte verwendet werden, die Geschmachsverstärker wie Glutamat, Hefeextrakt oder sonstige Zusatzstoffe enthalten. Da wird mit fertiger Mayonnaise und Hollandaise aus dem Tetrapack gearbeitet, gekörnte Brühe oder Soßenpulver verwendet und dann so getan, als seien das LCHF Rezepte. Doch mit LCHF hat das alles nicht viel zu tun. Es ist auch nicht logisch, denn all diese Dinge sind nicht gesund, und haben in einer gesunden Ernährung nichts zu suchen. Auch dann nicht, wenn manche aus welchem Grund auch immer, die Finger nicht davon lassen können.
Besonders wer abnehmen möchte läuft mit solchen Rezepten geradewegs ins offene Messer. Auch ich bin in den ersten 2 – 3 Wochen darauf reingefallen, weil ich es damals nicht besser wusste und denen geglaubt und vertraut habe, von denen ich dachte sie wissen was richtig und falsch ist. Doch zum Glück habe ich schnell den richtigen Weg zu wirklichem LCHF gefunden und früh genug erkannt, wovon ich besser die Finger lassen sollte.
Wie gesagt, jeder ist seines Glückes Schmied und jeder kann tun und lassen was er mag, aber wer abnehmen mag und wer sich wirklich gesund nach LCHF ernähren möchte ist gut beraten, um solche Rezepte einen großen Bogen zu machen. Dabei ist kochen nach LCHF sehr einfach und sehr schmackhaft. Man braucht keine Fertigprodukte, Süßstoffe oder Geschmacksverstärker. Alles was wir brauchen stellt und die Natur zur Verfügung und das im Überfluss. Frische, natürliche Lebensmittel, naturreine Gewürze und frische Kräuter, das ist es, was wirkliches LCHF ausmacht.
Es ist doch völlig paradox sich für eine natürliche, gesunde Ernährungsform zu entscheiden, und dann mit Zutaten zu hantieren, die alles andere als gesund sind! Wo bitte ist da die Logik?

Share Button

LCHF Buch jetzt auch als eBook

Das LCHF Buch Schlank & gesund durch mehr Fett ist ab sofort auch als eBook und in der Kindle-Version erhältlich.

Schlank & gesund durch mehr Fett ISBN 9783848245925

Schlank & gesund durch mehr Fett ISBN 9783848245925

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei amazon und im iStore ist es schon gelistet, in den anderen eBook-Stores wird es kurzfristig erscheinen.

Hier der Link zur Kindle-Version bei amazon.de:

Share Button

Schnäpschen am Morgen …

Leute, Leute, manchmal kann ich nur mit dem Kopf schütteln, welch tolle Ratschläge man so im Netz findet!
Da fragt ein Anfänger, was er morgens essen soll, und betont ausdrücklich ein Süßjunky zu sein. Wenn dann der Ratschlag kommt, Versuche es mit Quark mit Kakao und Kokosraspeln, oder Quark mit Beeren und Sahne oder Walnüssen, dann fehlt mir langsam jegliches Verständnis! Das ist in etwa so, als wenn ich einem Alkoholiker rate, den Tag morgens mit ein oder zwei Schnäpschen zu beginnen, dann wird der Tag bestimmt super.

Wenn ich mir morgens als erstes den Süßkram oder KH einverleiben würde, könnte ich den Tag vergessen, dann hätte ich 2 Stunden später schon wieder KH Hunger. Bei mir funktioniert das am besten, wenn ich morgens die KH so flach als möglich halte, am besten ganz weg lasse! Und da gibt es genügend, was man essen kann. Wer morgens früh nicht viel Zeit hat, weil er zur Arbeit muss, der kann ganz locker am Abend vorher etwas vorbereiten, so dass er morgends nur noch essen muss. Warum nur wird Anfängern immer das geraten, was sie besser bleiben lassen sollten, gerade wenn sie noch ausdrücklich betonen Zuchersüchtig zu sein? Wer seine Zuckersucht besiegen möchte, der sollte den Zucker und alles was damit zusammenhängt meiden, wie der Teufel das Weihwasser, sonst wird das nichts, und erst recht nicht langfristig. Zucker, jegliche Süßstoffe und auch Geschmacksverstärker gehören aus gutem Grund nicht zu einer Ernährung nach LCHF, wer das nicht akzeptieren kann, ist bei LCHF ebenso falsch wie diejenigen, die glauben ohne Fertigprodukte nicht auskommen zu können.

Share Button

LCHF Buch international …

Soeben erfahre ich vom Verlag, dass das LCHF Buch „Schlank & gesund durch mehr Fett“ nun auch international lieferbar und verfügbar ist.

So kann das Buch nun auch in den USA, Kanada, Großbritannien etc. bestellt werden.

In den nächsten Tagen wird auch die Ebook Version verfügbar sein.

 

 

Share Button

Gebraten in viel … Kokosöl … Ghee … etc.

Immer wieder lese ich recht amüsiert solche Sätze wie:

- habe ich in viieeeel Ghee gebraten

- gebraten mit viieeeel Kokosöl / oder Fett etc.

Doch wozu soll das gut sein? Wollt ihr die Sachen braten, oder in Öl / Fett ersäufen? Zum Braten reicht in der Regel ganz wenig Fett, und ersäufen muss man das Fleisch (andere Lebensmittel auch nicht), denn das ist schon tot! Es gibt zwar Situationen, in denen das Gargut in Fett schwimmen soll, z.B. ein Schnitzel, oder andere Dinge die z.B. frittiert werden. Doch ansonsten ist das der blanke Unsinn. Ebenso ist es Unsinn, das Bratfett mitzuessen, denn das ist in der Regel kaputt, weil es zu hohen Temperaturen ausgesetzt war.

Das Bratfett schütte ich daher ab, weil es weder schmeckt, noch irgendwelche wertvollen Inhaltsstoffe enthält (die sind alle der Hitze zum Opfer gefallen). Dann ein Stück frische Butter dazu, diese aber nun nicht zu heiß werden lassen.

Ebenso nehme ich Kokosöl oder Kokosfett nur in ganz seltenen Fällen zum Braten oder Frittieren, und zwar nur da, wo es geschmacklich auch passt, was aber nur in recht wenigen Situationen der Fall ist. Kokosöl oder Fett hat bei mir an Fleisch oder Fisch überhaupt nichts verloren (außer bei bestimmten / entsprechenden exot. / fernöstlichen Rezepten). Bei Geflügel kann man mal evtl. drüber reden, je nach dem was ich daraus machen will. Ein Graus ist auch Kokos an Eiern, das passt mal gar nicht.

Aber die Geschmäcker sind verschieden sprach der Affe, und biss genüsslich in die Seife!

Man sollte schon darauf achten, dass man zum entsprechenden Gargut auch das richtige Öl oder Fett verwendet, und gerade beim Braten ist weniger manchmal mehr. Wer meint den Skaldeman zu verbessern, indem er das Gargut in Fett ersäuft, der hat weder LCHF richtig verstanden, noch dessen Umsetzung. An dieser Tatsache ändern auch entsprechende Ratschläge und Behauptungen in Foren nichts von Leuten, die anscheinend nicht einmal die Grundbegriffe des Kochens beherrschen.