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Spargel mit Seelachs

Spargel mit Seelachs

Heute mal wieder Spargel in der Kombination mit Fisch. Diesmal war es Köhler (meist als Seelachs im Handel) in einer Rieslingsoße. Dazu wie immer wenn verfügbar die frischen Kräuter aus dem Garten.

Sie Soße ist echt der Knaller gewesen. Hierzu habe ich Schalotten in feind Würfel geschnitten und in etwas Butter glasig gedünstet. Riesling dazu und einreduzieren, dann mit Sahne auffüllen und wieder reduzieren. Mit Salz und etwas Pfeffer aus der Mühle abschmecken. Der Clou war: Zum Schluss habe ich 2 EL selbst gemachte Hollandaise eingerührt (Vorsicht: die Soße sollte dann nicht mehr kochen)! Schmeckt einfach nur genial.

Nun nur noch anrichten und ein paar fein gehackte frische Kräuter drüber geben und schmecken lassen.

Forelle blau

Forelle blau

Fisch hat ja nicht wirklich viel Fett, doch die klassische Forelle blau wird mit zerlassener Butter serviert, damit ist die Fettbilanz im grünen Bereich. Natürlich kann man die Forelle auch mit einer Soße variieren, der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Hier habe ich mal ein Beispiel von Forelle blau auf Lauchstreifen mit einer Schnittlauchsauce.

Die Forelle ist schnell gemacht. Hier stelle ich einen Sud her aus Wasser, Weißwein / Essig (meist nehme ich beides), etwas Wurzelgemüse, Zwiebel, Zitrone (davon gebe ich ganze Stücke rein) Wacholderbeeren, Salz, Pfeffer und ein Lorbeerblatt. Das Ganze koche ich einmal auf, gebe die Forelle hinein und lasse sie knapp unter dem Siedepunkt garziehen.

Zur Forelle mit zerlassener Butter gibt es meist einen Salat, gestern war das Feldsalat. Der Klassiker ist hier der grüne Salat mit Essig und Öl. Es passt aber auch Gemüse hervorragend, auch hier kann man nehmen was gefällt ...

Alles nur Reste

Alles nur Reste?

Irgendwann ist es immer soweit, der Kühlschrank muss mal wieder aufgeräumt werden. Doch wohin mit den Resten, wenn man sie nicht wegwerfen möchte? Reste haben immer so einen negativen Touch, jedoch völlig zu Unrecht, wie ich meine. Heute habe ich aus dem was so übrig geblieben ist, einfach einen leckeren Salat gemacht und der war einfach nur lecker!

So sah das aus:

Was war drin? Schweineschulter von gestern, Tomate, gekochte Ostereier (mussten auch weg), Spargel, Oliven und die Mayonnaise von vorgestern. Frisch dazu kam etwas Sahne und frische Kräuter aus den Garten: Bärlauch und Schnittlauch. Noch etwas Salz und Pfeffer aus der Mühle, das war es schon.

Ging schnell, war super lecker und der Kühlschrank ist auch wieder etwas leerer.

Rührei mit Paprika – pervers oder lecker?

Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und das ist auch gut so. Das schöne beim Kochen ist ja, das erlaubt ist, was schmeckt. Ein Rührei ist sehr flexibel in seinen Variationen und Kombinationsmöglichkeiten. Hier mal ein ganz simples Rührei, über das einfach Paprikapulver und frischer, fein geschnittener Schnittlauch gestreut wurde.

Entscheidend ist hier allerdings die Qualität des Paprika Pulvers. Das, was man in der Regel in den Supermärkten kaufe kann, ist für solche Rezepte meist nicht geeignet. Hierzu braucht man ein qualitativ hochwertiges Pulver mit entsprechendem Aroma. Verwendet habe ich einen edelsüßen Rosenpaprika. Wer es lieber etwas schärfer möchte, kann auch zu einer schärferen Variante greifen oder noch etwas scharfen Paprika (oder auch ein Hauch Chilli Pulver) hinzugeben. Ebenso verhält es sich mit dem Schnittlauch. Getrockneten Schnittlauch kann man lassen, auch dem fehlt das entsprechende und gewünschte Aroma.

Reste sinnvoll verwerten

Reste sinnvoll verwerten ist kein Hexenwerk. Wenn man es richtig macht erkennt man am fertigen Gericht nicht, dass es eigentlich nur aus Resten besteht. Dabei sind die Reste ja nicht minderwertig, sondern lediglich übrig geblieben. Vorgestern gab es einen Auflauf aus Hackfleisch und Gemüse, mit Käse überbacken. Da blieb noch etwas über, weil wir nicht alles gegessen haben. Gestern gab es nun gefüllte Paprika. Diese wurden mit den Resten vom Auflauf gefüllt. Noch etwas frischen Parmesan darüber, fertig war das Abendessen.

Natürlich hätte man auch die Reste vom Auflauf aufwärmen können, aber so hat man doch mehr Abwechslung und auch nicht das Gefühl die Reste vom Vortag zu essen.

Gebratene Rinderleber

Gebratene Rinderleber gehört zu den schnellen und einfachen Gerichten. Ob man sie nun am Stück brät oder in kleineren Stücken bleibt jedem selbst überlassen. Viele Zutaten braucht man nicht, Zwiebel, etwas Knoblauch, Champignons, Chilly, Spitzpaprika und frische Kräuter aus dem Garten.

Die Leber wird vorsichtig bei mittlerer Temperatur in etwas Butterschmalz zusammen mit einem Zweig Thymian und Rosmarin gebraten. Ich mag sie am liebsten ganz leicht rosa. Gewürzt wird die Leber erst nach dem Braten mit etwas Salz und Pfeffer aus der Mühle. Zur gebratenen Leber gehören für mich einfach Röstzwiebeln, dabei spielt es keine Rolle ob Stücke oder Zwiebelringe. Entscheidend ist, dass die Zwiebeln goldgelb gebraten sind und ihr Aroma voll entfalten.

Nun ein paar Champignons, Spitzpaprika, Chilly, Kirschtomate und / oder gebratenen Speck dazu. Etwas Jus oder braune Butter runden das ganze ab

Einfacher und auch preiswerter geht es kaum. Aber wenn man Leber mag ist es einfach ein köstliches Gericht. Wer möchte kann noch etwas Gemüse oder Salat dazu essen.

Lachs im Zucchini Mantel

Lachs im Zucchini Mantel - dazu eine leichte Kräuter Creme und ein Salat aus Rucola, Chicoree und Kräuterseitlingen. Das Gericht ist sehr schnell gemacht, hat wenig KH und besteht selbstverständlich ausschließlich aus frischen Zutaten.

Den Lachs einfach in entsprechende Stücke schneiden, mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen und in die Zucchini Streifen wickeln. In etwas Öl vorsichtig bei mittlerer Temperatur braten, dass der Lachs noch leicht glasig bleibt.

Lust auf Innereien

Lust auf Innereien habe ich öfter mal. Nieren und Leber gibt es recht häufig. Doch heute habe ich auch mal Lunge, Herz und Kutteln eingekauft.

Von der Leber gab es heute Abend schon mit Zwiebeln und Champignons. Den Rest werde ich am WE verarbeiten. Mal schauen was ich draus machen werde ...

Rinderniere mit Paprika und Romanesco

Nun hatte ich 2 Möglichkeiten mit der Rinderniere, entweder gleich zubereiten oder in der Gefriere parken. Da ich Niere sehr mag, gab es heute Nierchen mit Champignons und Paprika. Vorbereitet hatte ich die Niere ja schon gestern und musste so nur noch Zwiebeln und Paprika schneiden, die Champignons und den Romanesco putzen. Ach ja, ein wenig Bauchspeck habe ich noch klein geschnitten.

Die Niere nun in der Panne anbraten (mit etwas frischem Rosmarin) bis sie Farbe genommen haben. Aus der Pfanne nehmen und bei Seite stellen. Den Speck anbraten, Champignons dazu und zum Schluss die Zwiebel (und natürlich etwas Knoblauch und Ingwer). Etwas Tomatenmark mit rösten, dann mit 2 EL Essig und 250 ml Rotwein ablöschen. Wenn die Flüssigkeit einreduziert ist etwas Jus dazu und nochmal reduzieren. Nun etwa 100 ml Sahne angießen. Die Nieren und den klein geschnittenen Paprika dazugeben und leicht weiter köcheln. Mit Salz, Pfeffer und etwas Chilli Schote abschmecken.

Den Romanesco habe ich blanchiert, dann einfach kurz in Butter geschwenkt und gewürzt.

Da noch von der Aubergine und Zucchini übrig war und der Salat so lecker, gab es den heute gleich nochmal. Diesmal mit ein wenig frischen Chillistreifen und gehobeltem Parmesan.

Salat von Aubergine und Zucchini

Dass ein Salat nicht immer kalt sein muss. zeigt dieser lauwarme Salat von Auberginen und Zucchini. Als Dressing habe ich eine einfache Vinaigrette aus Olivenöl, Essig, Dijon Senf und Zitronensaft genommen. Dazu noch Gewürze und frische Petersilie und Schnittlauch.

Die Aubergine und Zucchini habe ich in ca. 5 mm dicke Scheiben geschnitten und in etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze vorsichtig gebraten bis sie eine schöne braune Farbe haben. Dann lege ich die gebratenen Scheiben auf ein Küchenkrepp. Auf einem Teller anrichten, die Vinaigrette drüber geben und mit den frischen Kräutern bestreuen.