Posts Tagged: Ketogene Ernährung

Gebackener Blumenkohl

Gebackener Blumenkohl

Blumenkohl kann man ja auf sehr vielfältige Arten zubereiten. Früher habe ich immer sehr gerne gebackenen Blumenkohl gegessen z.B. paniert oder in Bierteig. Das fällt aber bei einer Ernährung nach LCHF weg. Deshalb paniere ich den Blumenkohl einfach in Kokosraspeln. Das Ganze sieht dann auf dem Teller so aus:

Dazu zerlege ich den Blumenkohl zunächst in große Stücke. Diese werden dann blanchiert, bis der gar, aber noch bissfest ist. Nun wird er in dicke Scheiben geschnitten und in Kokosraspeln paniert, wobei ich hier ganz feine Kokosraspeln verwende.

Dann einfach in reichlich Öl ausbacken, bis die Scheiben eine schöne goldgelbe Farbe haben. Hier ist ein wenig Vorsicht geboten, auf die richtige Temperatur kommt es an, denn die Kokospanade wird sehr schnell zu dunkel. Dazu noch eine Soße aus Sahne, Creme Double und Butter, mit einem Hauch von Curry (nicht zuviel Curry denn es soll keine Currysoße sein).

Geht schnell und schmeckt einfach nur gut! Durch die eingearbeitete Butter in der Soße passt auch der Fettanteil optimal!

Einfach – schnell und lecker

Gutes Essen muss nicht aufwändig sein. Auch wenn es schnell gehen soll, muss der Geschmack nicht auf der Strecke bleiben. Ein anschauliches Beispiel sind die Medaillons vom Schweinefilet mit frischem Gemüse, in dem Fall Bohnen und Broccoli. Das Fleisch leicht rosa gebraten, dazu gab es Kräuterbutter.

So sah das dann aus:

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Ein klein wenig Soße noch dazu, schon habe ich alles was ich brauche. Statt dem Schweinefilet kann man natürlich auch jede andere Fleischsorte nehmen, die sich zum Kurzbraten eignet.

Ein schönes Beispiel dafür, dass man nicht Stunden lang in der Küche verbringen muss, um aus frischen Lebensmitteln eine schmackhafte Mahlzeit herzustellen. Gutes Essen kann sehr schnell und einfach sein.

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Schwein gehabt

Schwein gehabt …

Wir sind ja ganz bewusst aufs Land gezogen und waren uns auch darüber im Klaren, dass die Wege etwas weiter werden. In den ersten Wochen erkundet man erst einmal die Umgebung und sucht sich quasi seine Läden und verschafft sich einen Überblick, wo man was bekommt. Vorher haben wir zwar auch auf dem Land gewohnt, jedoch war im Umkreis von 5 km so ziemlich alles zu bekommen, was man so für den Alltag braucht. Dies galt auch für frische, natürliche Lebensmittel. Klar hat man auf dem Land nicht das Angebot wie man es in einer Großstadt findet, aber dafür hat man andere Vorteile.

Hier sind nun aus den 5 km rund 15 geworden und in den ersten 3 Wochen machte sich schon die Befürchtung breit, es könnten noch mehr werden, was die frischen Lebensmittel betrifft. Doch das war völlig unbegründet! Mittlerweile hat sich gezeigt dass alles zu bekommen ist, wenn auch der Weg ein wenig weiter geworden ist. Außerdem bleibt noch das Internet, was die Läden nicht hergeben wird halt bestellt.

Gestern waren wir in einem Einkaufszentrum mit vielen kleinen Läden. Ob Fleisch, Fisch, Geflügel, Salat, Gemüse oder Obst, das Angebot ist riesig und teilweise von hervorragender Qualität. Dabei war dies noch nicht alles, nächste Woche erkunden wir ein weiteres großes EKZ. Fürs erste bin ich aber beruhigt zu wissen, das alles im Umkreis zu bekommen ist was man braucht, wenn man sich ausschließlich mit natürlichen Lebensmitteln ernährt.

Ein paar Wachteln konnte ich gestern nicht widerstehen und ich überlege noch, was ich da leckeres draus machen werde, die Möglichkeiten sind ja sehr vielfältig ...

Noch nicht wirklich weiter gekommen bin ich mit der Frage, was ich am zweiten Feiertag kochen werde. Irgendwie tendiere ich immer mehr zu Wild, vermutlich wird es ein Rehrücken. Nur sollte ich den langsam besorgen, wobei ich schon nach einem Jäger am suchen bin. Wild direkt vom Jäger ist mir wesentlich lieber als Wild aus dem Laden, da weiß man nie wirklich woher es kommt. Deshalb greife ich darauf nur zurück, wenn nicht anders geht, oder bestelle im Internet bei Händlern meines Vertrauens.

LCHF verstehen

LCHF verstehen – alles hat seinen Grund

Als ich vor 3 Jahren mit LCHF begonnen habe geschah die aus der puren Not heraus. Fast 60 kg Übergewicht, massive gesundheitliche Probleme und einen BZ von fast 500. Aber die Geschichte kennt ihr ja zur genüge. Doch diese Probleme machten mir zum ersten mal in meinem Leben mehr als deutlich, dass ich etwas tun muss, dass ich meine Ernährung grundlegend umstellen muss. Dazu wurde mir zwar schon vor vielen Jahren geraten, aber bisher sind solche Ratschläge ins rechte Ohr rein und zum linken wieder raus. Nun aber war eher 5 nach 12 als 5 vor 12 und es bestand dringender Handlungsbedarf. Ich hatte nicht nur einen Horror davor Medikamente nehmen zu müssen oder Insulin zu spritzen, meine größte Angst war die vor den Folgeerkrankungen, die eine Diabetes mit sich bringen kann. Doch dieser Handlungsbedarf wurde mir erst jetzt mehr als deutlich vor Augen geführt.

Nun, LCHF war für mich die Lösung aller Probleme. Mein BZ war nach wenigen Wochen im normalen Bereich (und ist heute noch dort), mein Blutdruck hat sich normalisiert und ich habe rund 54 kg an Gewicht verloren. Auch alle anderen Anzeichen drohenden Unheils sind verschwunden. Aber auch darüber habe ich oft berichtet und ihr seid auf dem laufenden. All dies habe ich dadurch erreicht, dass ich das getan habe was getan werden musste, ich habe das gegessen was gut für mich ist und einfach das weggelassen was nicht gut für mich ist. Doch es hat sich mehr verändert als meine Gesundheit und mein Gewicht, ich habe vieles verstanden und auch eingesehen in den letzten 3 Jahren.

Hier möchte ich nun einen Zeitsprung machen, rund 35 Jahre zurück. Damals war ich Anfang 20, sportlich und durchtrainiert und hatte weder gesundheitliche Probleme und erst recht keine Probleme mit meinem Gewicht. Ich konnte essen was immer ich wollte, aber das war bei den vielen sportlichen Aktivitäten nicht verwunderlich. Doch bereits damals gab mir mein Zahnarzt den eindringlichen Rat auf meine Ernährung zu achten. Der Mann war damals Anfang 60 und redete förmlich auf mich ein Weißbrot und alles aus Weizen möglichst zu meiden oder wenigstens stark einzuschränken und das hatte nichts mit meinen Zähnen zu tun. In seiner ganzen Praxis hatte er Plakate hängen auf denen vor Weizen, Weißbrot und anderen Getreideprodukten gewarnt wurde. Ich fand das was er sagte zwar recht interessant, sah jedoch keine Notwendigkeit an meiner Ernährung etwas zu ändern. Gerade Weißbrot oder Brötchen waren für mich nicht wegzudenken. Heute wäre ich froh, ich hätte mir damals zumindest mehr Gedanken gemacht über das, was dieser Mann zu mir gesagt hat.

Doch dies war nicht die einzige Warnung die ich in den Wind geschlagen habe. Jahrzehnte war mein Getränk Coca Cola, als die Light Versionen raus kamen wurde es dann Cola Light. Auch hier bekam ich viele Ratschläge, die ich aber nicht hören wollte. Mir tat nichts weh, ich hatte keine Beschwerden, warum sollte ich etwas ändern? Hie und da einmal ein paar Kilo zuviel waren für mich auch kein Grund nachzudenken, die paar Kilo hatte ich immer schnell wieder weg. Die ganzen Jahre habe ich nicht mitbekommen was sich da zusammenbraute.Selbst als ich immer mehr an Gewicht zulegte die letzten Jahre wurde ich nicht wach. Mir war zwar irgendwo schon klar dass ich zuviel esse, Übergewicht kommt ja nicht vom hungern, aber mir war zu keinem Zeitpunkt bewusst, dass ich die falschen Dinge esse. Die Erfahrungen der letzten 3 Jahre haben mir sehr deutlich vor Augen geführt was in diesen Jahren falsch lief mit meiner Ernährung.

Und mir wurde noch etwas ganz wichtiges bewusst: Warum die Regeln von LCHF so sind wie sie sind und nicht anders. Mir ist bewusst geworden, warum Zucker nicht gesund ist, warum man auch Süßstoffe vermeiden soll und auch warum es besser ist um jegliche Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe einen großen Bogen zu machen. Alle die Regeln die sehr gerne schön geredet und als nicht zwingen notwendig erklärt werden haben für mich in den letzten 3 Jahren einen Sinn bekommen. Ich habe verstanden warum es so wichtig ist auf natürliche Lebensmittel zurückzugreifen und habe auch verstanden wie wichtig es ist die Regeln von LCHF im Zusammenhang zu sehen. Ich habe am eigenen Körper erfahren warum man nicht nur Zucker meiden sollte, sondern auch die Süßstoffe. Auch ist mir mehr als deutlich geworden warum man gut beraten ist die KH auch dann flach zuhalten, wenn man nicht mehr abnehmen will oder muss. All das habe ich in den letzten 3 Jahren am eigenen Körper gespürt und erfahren. Hätte ich diese Einsicht und Erfahrung vor 30 Jahren gehabt wäre mir in den letzten Jahren vieles erspart geblieben.

Es wird oft geschrieben aber leider wenig bis gar nicht beachtet, die Tatsache dass falsche Ernährung sich langfristig rächt. Das war auch bei mir viele Jahre so und die Einsicht kam erst als es schon fast zu spät war. Zum Glück habe ich mich vor 3 Jahren an die Regeln von (wirklichem) LCHF gehalten, auch ohne sie verstanden zu haben oder zu hinterfragen. Mein großes Glück dabei war, dass mir das Buch von Skaldeman in die Hände fiel, denn das was hier in Deutschland als LCHF verkauft wird hätte mir weder weiter geholfen, noch meine Probleme gelöst. Funktioniert hat es bei mir nur deshalb weil ich konsequent das getan habe was ich tun musste. Bei mir hat LCHF nur dann funktioniert wenn ich es so umgesetzt habe wie es gedacht ist, als natürliche Ernährung bestehend aus ausschließlich natürlichen und frischen Lebensmitteln. Alle faulen Kompromisse haben mir nicht weiter geholfen.

Ende Oktober habe ich eine besondere Situation über ca 3 Wochen bewusst genutzt einen Test zu machen. An anderer Stelle werde ich ausführlich darüber berichten, ich kann euch jedoch schon vorab verraten dass ich in diesen 3 Wochen nicht nur eine sehr interessante Erfahrung gemacht habe, sondern auch eine sehr eindrucksvolle Bestätigung erhalten habe alles zu meiden was nicht gut für mich ist. Hier hat sich sehr deutlich gezeigt und bestätigt warum man gewisse Dinge einfach weglassen sollte. Wenn man einmal 3 Jahre ohne Zucker, Weizen, KH und Geschmacksverstärker etc. lebt und sozusagen clean ist wird man sich wundern, wie der Körper reagiert und was passiert, wenn man zu viele KH, Geschmacksverstärker oder Zucker / Süßstoffe zu sich nimmt. Diese 3 Wochen haben mir auf sehr anschauliche Art und Weise deutlich gemacht dass es der richtige Weg war und ist, LCHF richtig und konsequent umzusetzen. Mir wurde auch nochmals bestätigt, dass ich in Zukunft bei meiner konsequenten natürlichen Ernährung bleiben werde unabhängig davon ob ich noch abnehmen muss oder nicht.

LCHF ist nicht nur eine Diät mit der man mal eben auf die schnelle ein paar Kilos verliert. LCHF war für mich die Chance zu einer gesunden und natürlichen Ernährungsweise zurückzufinden. Diese Chance habe ich genutzt und habe es nicht bereut. Aber ich habe auch in den 3 Jahren mehrfach die Erfahrung gemacht dass ich langfristig nur dann erfolgreich bin, wenn ich mich wirklich auf das konzentriere was gut für mich ist und konsequent das weg lasse, was nicht gut für mich und meine Gesundheit ist. Und ja, ich habe auch verzichtet und werde das auch weiterhin tun. Verzichtet habe ich auf mein Übergewicht, meine beginnende Diabetes, auf zu hohen Blutdruck und auf viele andere (beginnende) Krankheiten. Darauf verzichte ich auch in Zukunft sehr gerne. Ansonsten vermisse ich nichts sondern erfreue mich an dem, was mir zur Verfügung steht und nutze die Lebensmittel die gut für mich sind.

Der Satz "das ist nicht gut für mich" ist für mich persönlich zur Philosophie geworden. Und dieser Satz ist auch bezeichnend warum die Regeln von LCHF so sind wie sie sind: Die Dinge die wir weglassen sollen, sind nicht gut für uns.

Essen an Weihnachten

Essen an Weihnachten

Momentan denke ich gerade darüber nach, was es an den Feiertagen dieses Jahr zu essen gibt. Gut, an 2 Tagen ist das Thema geklärt, am heiligen Abend und am 1. Feiertag.

Heilig Abend gab es vor LCHF traditionell Würstchen mit Kartoffelsalat, doch dann fiel der Kartoffelsalat weg und Würstchen ohne Zusatzstoffe zu finden ist schier aussichtslos. Selbst wenn, macht es ohne den Kartoffelsalat keinen Sinn mehr. Daher haben wir auf auf Fisch gewechselt, allerdings kalten Fisch! Geräucherte Forelle, Räucherlachs und Garnelen / Krabben Cocktail, wobei man bei mir wirklich aufpassen muss, dass man von den Garnelen und Krabben etwas abbekommt.

Am ersten Feiertag ist die Gans auf dem Plan, allerdings seit 2 Jahren keine ganze Gans mehr. Für uns Beiden ist das einfach zuviel, da essen wir 3 Tage dran. Also gibt es eine schöne große Keule und eine ganze Brust mit Knochen, Funktioniert hervorragend, gerade die Menge, die wir an einem Tag essen. Stellt sich lediglich noch die Frage nach der Beilage, aber die wird spontan nach Angebot entschieden, wenn es denn soweit ist.

Fisch gibt es an Heilig Abend, Geflügel am 1. Feiertag, also wird es am 2. Feiertag wohl auf Fleisch hinauslaufen. Doch die Auswahl ist derart groß, dass es uns schwer fällt, eine Entscheidung zu treffen. Einerseits tendiere ich zu Rinderfilet oder Entrecote, aber der Gedanke an Wild geht mir auch nicht aus dem Kopf. Ein schöner Rehrücken oder Medaillons vom Hirsch würde mich schon anmachen. Dann spuckt auch noch der Lammrücken durch den Kopf. Irgendwie ist es mal wieder nicht so einfach sich zu entscheiden, aber es sind ja noch fast drei Wochen Zeit. Problem dabei ist, dass es zu viele Möglichkeiten gibt!

LCHF – ganz oder gar nicht?

LCHF – ganz oder gar nicht?

Ganz oder gar nicht, diese Frage stellt sich natürlich auch, wenn man sich nach den Regeln von LCHF bzw. natürlich und gesund ernähren möchte. Seit ich mich nach LCHF ernähre und auch intensiv mit meiner Ernährung beschäftige ist mir aufgefallen, dass viele die LCHF als ihre Ernährungsform wählen, doch in der Konsequenz bestenfalls gerade mal so eine Art "LCHF light" praktizieren. Oft hat das was gegessen wird nicht wirklich viel mit LCHF und einer gesunden Ernährung zu tun, zumindest nicht mit dem, was ich unter gesunder Ernährung und LCHF verstehe. Das geht mittlerweile so weit, dass ich mich langsam frage ob ich mich noch nach LCHF ernähre, oder ob ich meine Ernährungsweise eher als natürliche, gesunde Ernährung bezeichnen sollte? Wenn ich sehe wie hier in Deutschland LCHF kaputtgeredet wird (meist von Leuten, die sich nicht einmal ansatzweise nach LCHF ernähren) bevor es sich überhaupt einmal als ernst zunehmende Ernährungsweise etabliert hat, finde ich das sehr schade. Natürlich kann sich jeder ernähren wie er oder sie das möchte, nur ist es für LCHF nicht förderlich wenn diejenigen, die sich gar nicht nach LCHF ernähren permanent versuchen die Regeln aufzuweichen, nur weil sie nicht nach den Regeln leben wollen oder nicht die nötige Willenskraft aufbringen. Das schadet dieser tollen Ernährungsweise doch erheblich.

Schade auch, dass in einem LCHF Shop (lchf-shop.de) überwiegend gerade die Lebensmittel angeboten werden, die meiner Ansicht nach mit dem was eine gesunde Ernährung ausmacht nicht viel zu tun haben. Einerseits wird auf der Seite lchf.de ausdrücklich darauf hingewiesen dass Zucker ebenso zu meiden sei wie jegliche Ersatzstoffe, im Shop jedoch werden reichlich Süßstoffe als "LCHF Lebensmittel" angeboten. Da erkläre mir mal bitte jemand die Logik! Ebenso Lebensmittel über 5 g KH, auch hier ist das Angebot reichlich, auch da ein krasser Widerspruch zur LCHF Philosophie. Mal abgesehen davon dass eine Ernährungsweise die ausschließlich natürliche, frische Lebensmittel beinhaltet keine speziellen LCHF Lebensmittel braucht, wundert mich persönlich schon, dass hier fast überwiegend industriell hergestellte Produkte angeboten werden, wie passt das zur LCHF Philosophie?. Man fragt sich doch wie das wohl zusammen passt, da bei LCHF schließlich Lebensmittel verwendet werden sollten die eben nicht aus Industrieller Produktion stammen. Selbst vor gekörnter Brühe  wird nicht halt gemacht, obwohl diese in einer natürlichen Ernährung nichts zu suchen hat. Fragezeichen werfen auch die Gewürze auf. Hier würde man sich freuen frische, naturbelassene Gewürze zu finden, doch statt dessen findet man industriell hergestellte Fertigprodukte, wie sie in jedem Supermarkt angeboten werden. Dabei gibt es genügend Gewürzhändler die naturbelassene und frische Gewürze als lose Ware anbieten. Aber wie gesagt: Wirkliche LCHF Lebensmittel findet man reichlich auf jedem Wochenmarkt und jedem gut sortierten Supermarkt. Das derzeitige Angebot im LCHF Shop richtet sich wohl anscheinend mehr an diejenigen die zwar von LCHF reden, aber von alten Gewohnheiten nicht wirklich lassen wollen oder können und denen es zuviel ist, sich ihre Brühe selbst aus frischen Zutaten herzustellen. Auch diejenigen, die lieber irgendwelchen Ersatz bevorzugen als sich auf frische und natürliche Lebensmittel zu konzentrieren werden bedient wie man an den ganzen Backzutaten und industriell hergestellten Produkten sieht. Jedoch hat das mit einer natürlichen Ernährungsweise wie LCHF gedacht ist und was LCHF sein will nicht viel zu tun.

Es drängt sich zwangsläufig die Frage auf warum man sich für eine Ernährungsform entscheidet, wenn man sich dann doch nicht an die Regeln hält bzw. nicht daran halten möchte? Irgendwie macht das für mich keinen Sinn. Es ist ja nicht so, dass jemand gezwungen wird etwas zu tun was er nicht tun will, denn in diesem Fall könnte ich ja noch verstehen, dass jemand versucht zu tricksen und heimlich das zu essen, was er wirklich essen mag. Aber jeder der mit LCHF beginnt tut dies ja aus freiem Willen und da sollte man dann auch davon ausgehen, dass die Entscheidung bewusst getroffen wird. Bewusst deshalb, weil man schon über die Konsequenzen im Klaren sein muss und sich überlegen muss, welche Konsequenzen es im Alltag hat, wenn man sich gesund und natürlich nach LCHF ernähren möchte. Doch leider ist es sehr oft mit der Konsequenz in der Umsetzung nicht sehr weit her. Dabei spielt es keine Rolle ob jemand sich für LCHF entscheidet weil er abnehmen möchte, oder ob man nach LCHF lebt weil man sich lediglich gesund ernähren möchte. Abgesehen von ein paar Unterschieden sind die Grundregeln erst einmal die gleichen. Zucker & Süßstoffe gehören ebenso wenig zu dieser gesunden Ernährungsform wie Getreide, oder Fertigprodukte die Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe oder sonstige Zusatzstoffe enthalten. Das weiß man alles bereits im Vorfeld und wer nicht bereit ist diese Dinge aus seiner Ernährung zu verbannen, der braucht mit LCHF erst gar nicht beginnen und sollte sich für eine andere Ernährungsweise entscheiden. Es ist ein Widerspruch in sich selbst sich für eine gesunde Ernährungsform die ausschließlich aus natürlichen Lebensmitteln und Zutaten besteht zu entscheiden, um dann weiterhin die Dinge zu essen, die weder natürlich und gesund sind, noch mit dieser Ernährungsform etwas zu tun haben. Die Standard Ausrede lautet dann: Jeder kann tun was er will und entscheiden wie viel LCHF er letztlich praktiziert. Richtig ist, dass jeder tun kann was er will, doch das macht es nicht logisch. Wer die Finger nicht von den Dingen lassen kann die nicht LCHF gerecht sind, der kann ja essen was er will, nur braucht er dann nicht rum tönen er ernähre sich nach LCHF. Noch übler ist es, wenn dann behauptet wird dass diese Dinge sehr wohl zu LCHF gehören, denn das ist definitiv nicht der Fall. Geschmacksverstärker und Süßstoffe werden nicht dadurch gesund oder LCHF konform, weil einige Leute die Finger nicht davon lassen wollen oder können und es deshalb als Rechtfertigung und Ausrede permanent und penetrant behaupten.

Nach drei Jahren LCHF bin ich bisher noch nicht dahinter gekommen, warum LCHF so zerredet wird, warum bei LCHF den Dingen hinterher gehechelt wird, die man besser lassen sollte. Das habe ich in der krassen Form bisher bei keiner anderen Ernährungsform erlebt. Wer bei den Veganern behaupten würde, Fleisch gehöre sehr wohl zu einer veganen Ernährung, der erntet bestenfalls ein müdes Lächeln. Bei LCHF wird dann kurzerhand erklärt jeder bestimme selbst was zu LCHF gehört und was nicht. Dabei gibt es nichts zu diskutieren. Jedem halbwegs logisch denkenden Menschen ist mittlerweile klar, dass weder Zucker noch Geschmacksverstärker gesund sind. Wenn man sich einmal Paleo anschaut, dort konzentriert man sich auf die Lebensmittel, die zu dieser Ernährungsform gehören und verliert sich nicht in Nachbauten und Ersatz Rezepten. Dort nimmt man frische, natürliche Lebensmittel und bereitet daraus eine Mahlzeit zu. Warum gerade LCHF derart zerredet wird bevor es sich in Deutschland überhaupt einmal richtig etabliert hat ist nur sehr schwer zu verstehen. Dass die haltlosesten Behauptungen gerade von den Leuten kommen die angeblich richtiges LCHF in Deutschland verbreiten wollen, macht das ganze auch nicht verständlicher. Es wäre sehr schade wenn LCHF zu einer der vielen nutzlosen Blabla Diäten verkommt, bevor es sich richtig durchgesetzt und etabliert hat. Gerade die Tatsache dass LCHF aus natürlichen, frischen Lebensmitteln besteht ist einer der ganz großen Vorteile von LCHF.

Was es bewirkt sich ausschließlich von frischen und natürlichen Lebensmitteln zu ernähren habe ich in den letzten drei Jahren auf sehr positive Art und Weise erfahren. Ich habe am eigenen Leib erfahren warum gewisse Dinge bei einer gesunden Ernährung gemieden werden. Wenn ich heute zu viele KH, Zucker, Geschmacksverstärker oder Fertigprodukte esse, spüre ich sofort die (negativen) Auswirkungen. Nachdem ich seit 3 Jahren auf all diese Dinge verzichte die gemieden werden sollen, habe ich nicht nur verstanden warum man sie meiden sollte, ich habe es auch am eigenen Körper gespürt. Durch die positiven Veränderungen gibt es für mich keinen Grund mehr auf die Dinge zurückzugreifen, die man aus gutem Grund meiden sollte. Für mich sind meine Erfahrung und die positiven Veränderungen der letzten 3 Jahre die eindeutige Bestätigung, warum gewisse Dinge nicht zu einer gesunden Ernährung gehören.

Zurück zur Natur, zu gesunden Lebensmitteln ist der richtige Weg zu einem gesunden und auch schlanken Leben. Es wäre sehr schade, wenn dies von Leuten die lieber weitermachen wie bisher und lieber an alten Gewohnheiten kleben als wirklich etwas zu verändern kaputtgeredet wird. Die Hersteller von Fertigprodukten wird es jedoch sicher freuen.

Um sich natürlich und gesund zu ernähren braucht man allerdings weder irgendwelche an den Haaren herbeigezogenen Ersatz Rezepte, keine speziellen Zutaten und auch keine Ausnahmen oder Nachbauten. Man nimmt einfach nur frische, natürliche Lebensmittel und Zutaten und bereitet sich daraus eine leckere Mahlzeit zu. Dabei lässt man lediglich die Dinge weg, die nicht zu LCHF gehören wie Getreide, Stärke, Zucker & Süßstoffe, sowie Geschmacksverstärker, Konservierungs- und sonstige Zusatzstoffe. Eigentlich ganz einfach! Wem das zuviel Arbeit ist, oder wer nicht von alten Gewohnheiten lassen will oder kann, der bedient sich halt weiter bei den Fertigprodukten.

Was mich immer wieder wundert ist die Tatsache, wie wenig viele Menschen bereit sind für ihre Gesundheit zu tun. Obwohl viele schon die Auswirkungen einer falschen Ernährungen massiv zu spüren bekommen, sehen sie keine Veranlassung etwas zu verändert. Das war bei mir lange Zeit ganz genauso. Ich habe auch massig Ausreden und Rechtfertigungen parat gehabt, warum ich nichts verändere, bis es fast zu spät war. Auch mir wurde oft geraten meine Ernährung umzustellen, leider vergeblich. Die falsche Ernährung hatte ja keine spürbaren Auswirkungen, zumindest keine die weh taten und genau da liegt das Problem. Das Übergewicht habe ich mir auch sehr lange schön geredet, bis es fast zu sät war. Erst als ich massive und spürbare gesundheitliche Probleme hatte bin ich aufgewacht. Dieser Schuss vor den Bug hat mich wachgerüttelt und mir die Notwendigkeit vor Augen geführt mich endlich gesund zu ernähren! Für mich war es der Schritt zurück in ein gesundes, schlankes und besseres Leben. Funktioniert hat es aber bei mir nur deshalb, weil ich konsequent das getan habe, was getan werden musste: Ich habe alles aus meiner Ernährung verbannt, was nicht gut für mich ist.

Wer die Regeln von LCHF und gesunder Ernährung nicht akzeptieren will oder kann wird ja nicht gezwungen, aber es wäre schön und wünschenswert, wenn dann wenigstens nicht die Ernährungsform an sich kaputtgeredet und in ein völlig falsches Licht gerückt würde.

 

 

Von nichts kommt nichts!

Nach nun fast 3 Jahren LCHF kann ich feststellen: Von nichts kommt nichts! Diese Erkenntnis hat sich während der ganzen Zeit immer wieder bestätigt. Dabei kann ich mittlerweile unterscheiden zwischen abnehmen oder einfach nur gesund ernähren und lediglich das Gewicht halten, denn das sind zwei verschiedene Baustellen.

Abnehmen mit LCHF ist sehr einfach, da man nicht hungern muss und sich satt essen kann. Hinzu kommt auch, dass man sich nicht einseitig satt essen kann wie das bei vielen Diäten der Fall ist, nein, man kann dies sehr abwechslungsreich tun. Worauf man lediglich achten muss ist die richtigen Lebensmittel zu verwenden. In einem Satz ausgedrückt kann ich sagen: Tut man das was getan werden muss um abzunehmen, funktioniert alles andere quasi von alleine. Man verliert überflüssiges Gewicht ohne Stress und ohne Hunger und das auf sehr schmackhafte Art und Weise. Funktionierte es mal nicht mit dem Abnehmen lag der Fehler immer bei mir selbst. Die Fehler waren dann immer die gleichen:

– zu viele Kohlenhydrate (in der Regel war ich da zu großzügig mit Gemüse, Obst, Zwiebel, Knoblauch oder z.B. Paprika)
– Geschmacksverstärker oder Zusatzsoffe in industriell verarbeiteten Lebensmitteln
– zu geringe Pausen zwischen den Mahlzeiten
– zu viele Kcal

Bei mir ist es so, dass zu viele KH gleich mein Hunger / Satt Gefühl durcheinander bringen und ich mehr esse als nötig. Dies hat dann zur Folge, dass ich mehr Kcal zu mir nehme als ich das tun sollte, wenn ich abnehmen möchte. Die gleiche Wirkung hat bei mir Zucher oder Süßstoffe, die in fast allen industriell verarbeiteten Lebensmitteln enthalten sind. Nun habe ich in der ganzen Zeit keinerlei Fertigprodukte verwendet, doch hin und wieder mal eine Wurst gegessen, oder Schinken oder Bacon / Bauchspeck. Leider sind auch hier reichlich Geschmacksverstärker und Zucker / Süßstoffe enthalten. Einwandfrei funktioniert es mit dem abnehmen, wenn ich die KH ganz flach halte und jegliche Zusatzstoffe und Zucker / Süßstoffe komplett weg lasse. Für mich gilt wirklich: Solange ich das richtige esse nehme ich ab, bin ich zu großzügig ist es vorbei mit der Abnahme.

Doch diese Erkenntnis ist für mich ja nicht neu, jedoch kann ich sie 1 : 1 übertragen wenn es darum geht, das Gewicht zu halten. Auch hier gelten die gleichen Regeln. Zwar kann ich da mit den KH etwas höher gehen, aber alle anderen Regeln bleiben gleich. Nachdem ich mein erstes großes Ziel von U80 erreicht hatte, habe ich es in den letzten Monaten dann auch etwas großzügiger angehen lassen, mit Teils fatalen Folgen! Dabei habe ich weiterhin nur natürliche Lebensmittel verwendet, jedoch die KH etwas nach oben geschraubt. Zwar kamen die KH aus Gemüse, Zwiebeln, Knoblauch oder Sahne, aber es waren aus heutiger Sicht einfach zuviele! Ich bin da mal locker auf 25 – 30 g KH am Tag gekommen und in Zeiten in denen ich zusätzlich noch Obst gegessen habe waren es auch deutlich mehr. Gerade in den Sommermonaten habe ich die eine oder andere Melone vernichtet, mal einen Apfel gegessen oder eine Birne, auch Zwetschgen waren dabei und reichlich Erdbeeren. Dies hat nicht nur dazu geführt dass ich nicht weiter abgenommen habe, sondern ich begann wieder langsam zuzunehmen.

Die Kohlenhydrate aus Obst und Gemüse haben einfach dazu geführt, dass der Appetit sich wieder gemeldet hat, die Portionen die ich gebraucht habe um satt zu werden wurden merklich größer. Außerdem meldete sich der Jieper schon nach 2 – 3 Stunden wieder, fast wie in alten Zeiten. Wenn man es nüchtern betrachtet war ich mit meiner Großzügigkeit kurz davor die Rückfahrkarte zu lösen, wenn ich so weiter gemacht hätte. Innerhalb von nur 5 Monaten hatte ich ganz schleichend 5 kg mehr auf der Waage. Dies hat mir sehr deutlich gezeigt dass ich sehr gut beraten bin, mich weiter an die Regeln zu halten wenn ich nicht langfristig wieder dort landen möchte, wo ich gerade erst hergekommen bin! Nachdem ich dann wieder geten habe was getan werden muss, kam ich wieder in die Spur und habe die 5 kg wieder abgebaut. Nun läuft alles wieder in der Spur und ich lasse wieder alles weg, was nicht gut für mich ist.

Zur Zeit nehme ich wieder recht zügig ab und will nun noch die letzte Etappe schaffen. Dabei visiere ich ein Zielgewicht von 72 – 74 kg an. Um dieses Ziel recht zügig zu erreichen habe ich derzeit auch den Konsum meines geliebten Butterkaffes eingeschränkt, denn zuiel Fett verhindert auch die Abnahme. Über Sommer habe ich zuviel Butterkaffe getrunken, nämlich meist 3 Tassen a 350 ml mit je 30 – 35 g Butter pro Tag. Das macht dann mal eben 90 – 105 g Butter pro Tag, was auch bedeutet dass ich alleine durch den Butterkaffe schon mal rund 1000 Kcal inne hatte, ohne dass ich etwas gegessen hatte. Nun bin ich dadurch gleich in eine doppelte Falle getappt:

1. Durch zuviel Butter kam ich in den Kcal viel zu hoch
2. Durch zu viele KH hat der körper erst einmal die KH verbraucht bzw. das überschüssige Fett auf die Hüften gepackt

Ein weiterer Fehler war die Art und Weise, wie ich den Butterkaffe getrunken habe. Morgens um 9:00 Uhr die erste Tasse. Allerdings habe ich bis 11:30 Uhr gebraucht bis ich die getrunken hatte. Gegen 13:00 Uhr kam die zweite Tasse und gegen 17:00 Uhr die dritte, ich war also weit davon entfernt 5 Stunden Pause einzuhalten. Hier haben sich gleich zwei meiner Erfahrungen bestätigt:

1. High Fat funktioniert nur mit Low Carb und das bedeutet bei mir deutlich unter 20 g pro Tag
2. Auch zuviel Fett verhindert eine Abnahme, da man in der Konsequenz mit den Kcal zu hoch kommt.

Hinzu kommt auch die Tatsache, dass zu viele KH bei mir das Hunger / Satt Gefühl aus der Balance bringen und ich in der Konsequenz mehr esse als ich an Energie benötige. Dies gilt auch in der Phase in der ich lediglich das Gewicht halten möchte, aber erst recht in Zeiten in denen ich abnehmen möchte. Die letzten Monate haben mir auch wieder bestätigt dass sich der Körper nicht überlisten oder verarschen lässt. Esse ich zuviel oder das falsche nehme ich zu, da beißt keine Maus den Faden ab. Das fatale ist dabei die Kettenreaktion die zu viele KH dabei auslösen. Die gleiche Wirkung haben Zucker und Süßstoffe, Geschmacksverstärker und jegliche Art von Zusatzstoffen. Das gefährliche an der Sache ist die Tatsache, dass das Hunger Satt Gefühl aus der Balance gerät und die Portionen größer werden. Dies setzt einen schleichenden Prozess in Gang, denn dieser Effekt wird einmal in Gang gesetzt immer schlimmer, wenn man nicht rechtzeitig die Notbremse zieht.

Ich habe viel gelernt in den letzten Monaten und vieles hat sich wieder mal bestätigt. Im Grunde läuft es bei mir immer wieder auf dasselbe hinaus: Lasse ich das weg, was nicht gut für mich ist funktioniert alles bestens. Tue ich das nicht und bin zu großzügig, geht der Schuss unweigerlich nach hinten los. Hieraus gibt es für mich nur eine Konsequenz: Ich konzentriere mich weiter auf die Dinge (Lebensmittel) die gut für mich sind. Alles andere wäre der falsche Weg und würde mich langfristig wieder dorthin bringen wo ich hergekommen bin, doch darauf habe ich absolut keine Lust.

Nun werde ich zunächst einmal die restlichen Kilos abbauen um mein endgültiges Ziel zu erreichen. Das könnte lange schon erreicht sein, meine Großzügigkeit über den Sommer hat mich hier aber 6 – 8 Monate Zeit gekostet. Allerdings hatte diese Zeit auch einen großen Vorteil, sie hat mir die Bestätigung geliefert dass mein Vorgehen sich an die richtigen Lebensmittel zu halten richtig ist. Und sie hat mir bestätigt dass ich gut beraten bin all die Dinge zu meiden, die nicht gut für mich sind. Auch wurde mir in eindrucksvoller Art und Weise die Tatsache bestätigt:

Von nichts kommt nichts! Wer abnehmen und sein Gewicht halten möchte muss das nötig dazu tun, alles andere funktioniert nicht!

 

 

 

 

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Rinderfilet …

Heute gab es mal wieder etwas ganz leckeres, habe ein Rinderfilet in die Pfanne gehauen! Für mich persönlich eines der besten Fleischstücke überhaupt. Als Steak, schön blutig gebraten mag ich es am liebsten. Dabei gibt es unzählige Varianten, was man alles mit dem Steak anstellen kann.

Hier mal ein paar Impressionen:

 

rinderfilet-ganz-roh-02-400

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

rinderfilet-kraeuterbutter-01-400

Mit Kräuterbutter und kleinem Salat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

rinderfilet-mit-morcheln-400

Mit Morchelrahm und kleinen Gemüsen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

rinderfilet-mit-pilzen-01-400

Mit Jus, Kräuterseitling und Schiitake Pilze

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rezepte stelle ich später noch ein. Falls ich es noch nicht erwähnt habe: Ich liebe die Ernährung nach LCHF!

 

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Mein LCHF und meine Küche sind rein!

Vor nunmehr fast 2,5 Jahren habe ich begonnen, mich nach LCHF zu ernähren. Mein Einstieg hatte 2 Gründe: Ich musste mein Übergewicht loswerden und meinen Blutzucker in den Griff bekommen. Beides habe ich geschafft, rund 54 überflüssige Kilos haben sich verabschiedet und mein Blutzucker ist schon lange wieder im normalen Bereich, ohne dass ich je ein Medikament genommen hätte. Auch mein Blutdruck ist wieder völlig normal. Für mich war in den ersten Wochen LCHF zunächst einmal ein Mittel zum Zweck, eben um diese beiden wichtigen Ziele zu erreichen, nicht mehr und nicht weniger. Natürlich habe auch ich in den ersten Tagen versucht soviel LCHF wie nötig und so wenig wie möglich zu machen. Auch ich habe erst einmal mich mit Ersatz Rezepten rum geplagt, weil ich dachte das sei LCHF. Allerdings kann ich mir zugute halten, dass ich hier in den ersten Tagen wie viele Einsteiger ein Opfer derer wurde, die LCHF selbst nicht richtig verstanden haben und mit falschen Ratschlägen und unwahren Behauptungen nur so um sich werfen. Doch ich habe sehr schnell feststellen müssen, dass das nicht funktioniert, auf der Waage tat sich nicht viel. Ich habe dann nach wenigen Tagen den radikalen Weg gewählt und das brachte mich auf die Erfolgsspur. Kohlenhydrate waren mein Feind, also habe ich sie so niedrig als möglich gehalten. Auch habe ich konsequent begonnen alles wegzulassen, was nicht zu LCHF gehört.

Dadurch wurde ich zwar zunehmend als Hardliner abgestempelt, doch war mir das egal. Lieber ein erfolgreicher Hardliner sein, als ein erfolgloser Softie. Mir wurde schnell klar, was bei mir die Abnahme verhindert oder verzögert, und diese Dinge habe ich einfach weggelassen. Warum sollte ich mich auch mit Dingen abgeben die mich nur blockieren? Das machte für mich keinen Sinn. In dieser Zeit begann ich die Lebensmittel kennenzulernen, die nicht gut für mich sind, nicht gut für mein Gewicht und nicht gut für meine Gesundheit. Langsam begann ich LCHF auch zu begreifen, habe verstanden warum man gewisse Dinge weglässt, habe verstanden warum Zucker, Süßstoffe und Geschmacksverstärker nicht zu einer gesunden Ernährung gehören. Nicht nur die Abnahme funktionierte reibungslos, auch die gesundheitlichen Verbesserungen waren immer deutlicher zu spüren. Heute bin ich an einem Punkt angelangt, an dem ich alles was nicht gut für mich ist nicht nur vermeide, ich möchte es nicht mehr haben. Es gibt mehr als genügend frische und natürliche Lebensmittel. so dass ich keinen Grund mehr sehe der es rechtfertigt Dinge zu essen, die Zucker, Süßstoffe oder Glutamat enthalten. Wenn man so will lebe ich sauberes reines LCHF, so wie es sein sollte. Es tut meiner Gesundheit mehr als gut, und Übergewicht ist für mich auch kein Thema mehr. Über all die Dinge die nicht gut für mich sind, die mit verantwortlich waren dass ich einmal 133 kg auf die Waage brachte, über die denke ich heute nicht einmal mehr nach. Die sind nicht nur aus meiner Küche verschwunden, sondern haben in meinem Leben keinen Platz mehr!

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Es sieht wieder gut aus …

Nachdem ich nun das Protein wieder reduziert habe und dafür den Anteil an Fett etwas erhöht habe, scheint die Welt wieder in Ordnung zu sein. Der Heißhunger hat sich wieder verabschiedet und alles geht seinen gewohnten Gang. Die ganze Aktion hat sehr schön gezeigt wie wichtig es ist, sich nicht nur am Anfang wirklich mit seiner Ernährung zu beschäftigen. Wie leicht das wieder auf einen falschen Weg geraten kann, habe ich in den letzten 2 Jahren oft genug erlebt.

Gerade wenn man abnehmen möchte können schon Kleinigkeiten dafür verantwortlich sein, dass es nicht so läuft, wie man das gerne möchte. Ich habe in der Vergangenheit immer wieder die Erfahrung gemacht, dass es eine Ursache hatte, wenn ich nicht abgenommen habe. Und die Ursache waren immer Fehler die ich selbst gemacht habe. Am Anfang war es teilweise noch Unwissenheit, nachher dann öfter mal der Schlendrian. Mit ein wenig Kontrolle und Überlegung bin ich der Ursache aber immer auf die Schliche gekommen und habe entsprechend reagiert. Das gefährliche an solchen Fehlern die sich nun mal einschleichen ist nicht, dass sie etwas Zeit kosten, sondern die Gefahr langsam und unbemerkt wieder in alte Muster zu verfallen. Dabei hatte ich nicht einmal etwas gegessen, was nicht 100% LCHF konform gewesen wäre. Wenn schon kleine Fehler in der Menge oder Zusammenstellung solch eine Auswirkung haben können wird deutlich, dass die Auswirkungen bei nicht LCHF konformen Lebensmitteln noch viel gravierender ausfallen.

 

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