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Schneller Auflauf aus der Mikrowelle

Schneller Auflauf aus der Mikrowelle

Man liest ja sehr oft, dass angeblich keine Zeit bleibt, um eine frische, leckere Mahlzeit zuzubereiten. Dann wird auf Fertigprodukte, gekörnte Brühe und sonstige Hilfsmittel zurückgegriffen die kein Mensch braucht und die auch in einer natürlichen Ernährungsweise absolut nichts verloren haben. Mit frischen Lebensmitteln und Zutaten kochen kostet nicht mehr Zeit, wenn man sich richtig organisiert. Sicher gibt es Momente in denen man wenig Zeit hat, doch mit der entsprechenden Vorbereitung ist das überhaupt kein Problem. Da kann sogar die Mikrowelle sehr hilfreich sein, obwohl sich die Mikrowelle zum richtigen Kochen wenig eignet.

Neulich hatte ich den Gemüseauflauf mit Hackfleischsoße vorgestellt. Die Hackfleischsoße mache ich immer etwas auf Vorrat, habe also entweder im Kühlschrank oder im Gefrierschrank immer etwas zur Hand. Gemüse ist bei uns auch immer vorbereitet (blanchiert) im Kühlschrank verfügbar. Wer mag, kann hier auch naturbelassenes Gemüse aus der Tiefkühltruhe verwenden, obwohl dies sicher nicht ganz optimal ist.

Ist man derart "gerüstet" und vorbereitet, dann ist ein leckerer Auflauf eine Angelegenheit von nicht einmal 5 Minuten.

Gemüse

Frisches Gemüse nach Wahl. Hier habe ich Blumenkohl, Broccoli, Kirschtomaten und Fenchel verwendet. Dazu frische Kräuter, in dem Fall reichlich Dill.

Käse

Hier wurden 2 Käsesorten verwendet: Mozzarrella und Gouda. Der Gauda ist frisch gerieben, verwendet habe ich mittelalten Gouda.

Hackfleischsoße

Die Hackfleischsoße lässt sich gut vorbereiten. Man kann sie mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren, oder aber auch Portionsweise einfrieren.

Das Gemüse und den Mozzarella kleinschneiden und zusammen mit den Kräutern in eine Schüssel geben. Das Gemüse würze ich leicht mit Meersalz und Pfeffer aus der Mühle.

Nun die Hackfleischsoße drüber und einen EL Creme double oben drauf. Einen kleinen Schuss flüssige Sahne gebe ich auch noch dazu.

Zum Schluss noch den geriebenen Käse drüber, und schon ist das Ganze fertig für in die Mikrowelle.

Nach 3 - 5 Minuten in der Mikrowelle sieht es dann so aus. Sogar eine leichte Bräunung vom Käse ist in der Mikrowelle möglich. Schneller kann man eine leckere Mahlzeit wirklich nicht zubereiten.

Bleibt nur noch nett anrichten, ein paar frische Kräuter dazu und man hat eine frische, schmackhafte Mahlzeit. Auch als Frühstück eignet sich ein solcher Auflauf hervorragend, gerade wenn es Morgens schnell gehen muss, weil man mal wieder zu spät aufgestanden ist.

Die ganze Angelegenheit dauert keine 10 Minuten und schmeckt einfach köstlich. Hier wird deutlich, dass man auch wenn es sehr schnell gehen muss, keinerlei Fertigprodukte benötigt. Auch die Vorbereitung benötigt nur wenige Minuten einmal oder zweimal in der Woche. Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich, das ist alles eine Frage der Priorität. Um sich mit frischen, natürlichen Lebensmitteln und Zutaten zu ernähren benötigt man nicht nennenswert mehr Zeit, als mit Fertigprodukten auch.

Der Zeitfaktor ist lediglich eine Ausrede, sachlich begründet ist das in keinster Weise. Sicher muss man bei einer natürlichen Ernährung etwas anders arbeiten und sich anders organisieren als wenn man sich von Fertigprodukten ernährt, aber merklich mehr Zeit kostet es absolut nicht. Wer etwas anderes behauptet hat schlicht und ergreifend keine Ahnung, wie man mit frischen Lebensmitteln und Zutaten richtig umgeht. Dieses Gericht ist nur ein Beispiel von vielen, es gibt da unzählige Möglichkeiten, wenn es wirklich schnell gehen muss. Dies gilt auch für anspruchsvollere Mahlzeiten, als ein einfacher Auflauf.

Übrigens kann man diesen Auflauf auch in der Schüssel mit ins Geschäft nehmen, wenn man dort eine Mikrowelle zur Verfügung hat (was ja sehr oft der Fall ist). Dann hat man auch in der Mittagspause ein tolles Essen in nicht mal 5 Minuten.

Hackfleischtag …

Heute war Hackfleischtag!

Hackfleisch ist ja nicht nur eine leckere Angelegenheit, sondern ist wenn es richtig zubereitet wird ja auch voll LCHF tauglich. Und vielseitig ist es sowieso, auch wenn man bei Hackfleisch immer zuerst an die Frikadelle denkt.

Heute habe ich zwei Varianten gemacht, einmal Hackbällchen auf Spitzkohl. Die Bällchen mag ich sehr gerne, und ich finde, dass ganz toll zu dem Spitzkohl passen.

So sah das ganze aus:

Hackbällchen auf Spitzkohl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und weil ich gerade dabei war, und auch schönen Spitzkohl hatte, habe ich auch gleich mal wieder Kohlrouladen gemacht. Das bot sich doch an, und es war einfach nur lecker.

Das waren die Kohlrouladen, bzw. eine davon:

Kohlroulade Spitzkohl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Morgen geht es weiter mit den Themen Hackfleisch und Kohl. Mal sehen, was man noch alles damit anstellen kann. Da habe ich doch noch einige Ideen im Kopf, und wie gesagt, Hackfleisch ist unendlich vielseitig.

Auch bei diesem Thema sieht man, dass es bei LCHF nie langweilig oder eintönig wird, man kann gar nicht soviel essen, als man Möglichkeiten hat.

Morgen ist zwar Rasen mähen und Einfahrt kärchern angesagt, aber anschließend mach ich mich wieder über das Hackfleisch her. Außerdem werde ich morgen auch einen Salat von Spitzkohl machen. Stellt sich jetzt schon wieder die Frage, wer das alles essen soll.

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Burger gehen auch ohne Brot!

Burger gehörten ja auch zu den Dingen, die vor LCHF ganz oben auf meinem Speiseplan ihren Platz hatten. Don nun ist nicht nur das Brötchen weggefallen, man weiß auch nicht wirklich was in den Soßen an Geschmacksverstärkern und künstlichen Inhaltsstoffen enthalten ist. Folglich ist auch hier selbst machen angesagt.

Nun hat ja das labbrige Brötchen hauptsächlich den Sinn, dass man den Burger in die Hand nehmen kann, um den Geschmack geht es da meiner Ansicht nach weniger. Also kann man auch gut darauf verzichten wenn man sich damit abfindet, dass man seinen Burger halt mit Messer und Gabel essen muss. Natürlich könnte man nun argumentieren, es sei ja dann kein Burger mehr, ein Burger müsse mit der Hand gegessen werden. Doch mir ist das ziemlich wurscht, mich interessiert mehr der Geschmack. Und bevor ich mir da irgend ein Ersatz Brötchen drum mache, das entweder schmeckt wie eingeschlafene Füße oder mehr nach Kuchen und somit mal überhaupt nicht zum Burger passt, lasse ich es lieber ganz weg. Mir fehlt es überhaupt nicht.

Stellt sich die Frage nach dem Fleisch, ein Burger besteht ja in der Regel aus reinem Rinderhack, und ich denke, das schmeckt auch am besten. Doch auch gemischtes Hackfleisch habe ich getestet, das funktioniert natürlich auch, und auch das kann man Burger tauglich zubereiten. Wichtig ist meiner Ansicht nach, dass der Burger wirklich schön dünn gebraten wird, dann schmeckt er am besten. Ist es zu dick, dann hat er mehr den Charakter einer Frikadelle, schmeckt irgendwie anders und das typische Burger Feeling ist dahin.

So sollte das meiner Ansicht nach aussehen:

cheese-double-01-400

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schön dünn und gleichmäßig gebraten, so soll er sein! Wie und mit was man ihn nun belegt, da gibt es schier unzählige Möglichkeiten. Natürlich hängt der Belag auch davon ab, wie viele KHs ich akzeptieren möchte, denn mit Tomate, Zwiebel etc. summiert sich das evtl. schon. Aber ansonsten stehen alle Möglichkeiten offen.

Hier habe ich mal eine Variante, bei der ich Champignons und Tomatenwürfel verwendet habe, das ganze mit viel Käse überbacken!

So sah das dann aus:

lchf-burger-champignon-01

 

 

 

 

 

 

 

Geschmeckt hat der richtig toll, ich war begeistert, obwohl er mit dem klassischen Burger mit knackigem Salat, Tomate, Zwiebel und Mayo nicht viel zu tun hatte, aber auch das ist machbar und schmeckt klasse.

Ich werde unter Rezepte demnächst mal einige Varianten vorstellen, und zeigen was man da so alles anstellen kann!

Eines wurde mir klar: Brötchen vermisse ich da nicht!

 

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