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Riesen Schweinerei

Riesen Schweinerei – so einfach und vielfältig kann einfaches Schweinefleisch sein!

Wer sich ausschließlich mit natürlichen Lebensmitteln und Zutaten ernährt muss weder auf Geschmack, noch auf Vielfalt und Abwechslung verzichten. Das Angebot an Lebensmitteln ist nicht nur reichhaltig und vielfältig. Heute wird anscheinend vergessen, dass noch vor 100 Jahren die Menschen nichts anderes hatten als natürliche und frische Lebensmittel. Schaut man nun zurück, dann kann man nicht behaupten dass die Menschen damals schlechter gegessen haben als heute, ganz im Gegenteil. Doch eines haben sie damals mit Sicherheit: Sich wesentlich gesünder ernährt als wir das heute tun.

Wenn man einmal wie ich zu natürlichen Lebensmitteln zurück gefunden hat stellt man fest, dass man all die Fertigprodukte absolut nicht braucht und auch in keinster Weise vermisst, schon gar nicht in geschmacklicher Hinsicht. Auch benötigt man nicht wesentlich mehr Zeit für die Zubereitung der Mahlzeiten als wenn man auf industriell hergestellte Produkte zurück greift. Dabei sind selbst preiswerte, einfache und schnell zubereitete Gerichte geschmacklich eine ganz andere Dimension als das was aus der Tüte kommt. Hier ein mal ein paar Impressionen von Gerichten die aus einfachem, preiswerten Schweinefleisch zubereitet wurden. Ausschließlich aus natürlichen Zutaten und nach den Regeln von LCHF.

Dies sind nun nur einige wenige Beispiele an Gerichten, die man alleine aus Schweinefleisch herstellen kann. Es gibt aber einen kleinen Endruck, wie unendlich abwechslungsreich man sich mit natürlichen Lebensmitteln ernähren kann und zeigt auch, dass man keinerlei Chemie oder Fertigprodukte benötigt. Auch bedarf es keiner nennenswerter KH um sich schmackhaft und abwechslungsreich zu ernähren.

Was es gar nicht braucht, sind irgendwelche Nachbauten oder Ersatzrezepte. Solche Beispiele zeigen auch deutlich, woraus LCHF wirklich besteht, nämlich ganz normalen natürlichen Lebensmitteln. Man lässt einfach bei der Zubereitung der Mahlzeiten das weg, was nicht zur LCHF Philosophie gehört.

Rührei mit Paprika – pervers oder lecker?

Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und das ist auch gut so. Das schöne beim Kochen ist ja, das erlaubt ist, was schmeckt. Ein Rührei ist sehr flexibel in seinen Variationen und Kombinationsmöglichkeiten. Hier mal ein ganz simples Rührei, über das einfach Paprikapulver und frischer, fein geschnittener Schnittlauch gestreut wurde.

Entscheidend ist hier allerdings die Qualität des Paprika Pulvers. Das, was man in der Regel in den Supermärkten kaufe kann, ist für solche Rezepte meist nicht geeignet. Hierzu braucht man ein qualitativ hochwertiges Pulver mit entsprechendem Aroma. Verwendet habe ich einen edelsüßen Rosenpaprika. Wer es lieber etwas schärfer möchte, kann auch zu einer schärferen Variante greifen oder noch etwas scharfen Paprika (oder auch ein Hauch Chilli Pulver) hinzugeben. Ebenso verhält es sich mit dem Schnittlauch. Getrockneten Schnittlauch kann man lassen, auch dem fehlt das entsprechende und gewünschte Aroma.

Grüner und weisser Spargel mit Sauce Hollandaise

Grüner und weisser Spargel mit Sauce Hollandaise - dazu ein kleines Steak und schon bin ich rundum zufrieden. Spargel mag ich ja wirklich sehr gerne, doch ich muss gestehen, bei einer selbst gemachten Sauce Hollandaise ist es mir fast egal, was es dazu gibt. Ob Gemüse wie Spargel, Broccoli oder Blumenkohl, oder Fisch, Fleisch oder Geflügel, die Hollandaise steht für mich im Vordergrund. Da bleibt auch nichts über, denn die esse ich auch pur mit dem Löffel.

Dabei ist die Hollandaise sehr schnell gemacht, braucht keine speziellen Zutaten oder lange Vorbereitung. Eier, ein wenig Weißwein und Butter hat man schließlich immer im Haus, ebenso Salz, Pfeffer und Zitrone. Falls doch mal was übrig bleibt stelle ich das in den Kühlschrank und verwende den Rest am folgenden Tag einfach in einer weißen Soße, schmeckt echt lecker.

Neue Ernte

Frische Kräuter sind ein sehr wichtiger Bestandteil in meiner Küche. Dabei bevorzuge ich selbst angebaute Kräuter aus dem eigenen Garten. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass die Kräuter aus dem Garten einfach besser sind als das, was man in Supermärkten meist kaufen kann, sondern man hat auch immer die Kräuter, die man benötigt reichlich zur Verfügung. Oft ist es doch so, dass man nicht immer das in den Läden findet was man gerade braucht. In den letzten beiden Jahren habe ich die Erfahrung gemacht, dass man nicht zu viele Kräuter im Garten haben kann, falls man den Platz dafür zur Verfügung hat. Kräuter die ich nicht für Gerichte verarbeiten konnte habe ich für Kräuter Öl und Kräuter Essig verwendet.

Die warmen Temperaturen im März haben natürlich den Kräutern richtig gut getan, man kann ihnen regelrecht zuschauen beim wachsen. Gestern konnte ich den ersten Bärlauch in diesem Jahr ernten. Bärlauch mag ich sehr gerne und verwende ihn entsprechend reichlich in der Küche. Schade dass dieses Kraut nicht das ganze Jahr über geerntet werden kann.

Petersilie, Thymian, Rosmarin, Majoran, Oregano, Minze, Koriander, Schnittlauch und Bärlauch kann ich schon ernten, Liebstöckel wir auch in 2 - 3 Wochen soweit sein. Weitere Kräuter wie Salbei, Sauerampfer, Dill und Kerbel werde ich noch pflanzen. Basilikum wird dazu kommen, sobald es die Temperaturen erlauben. Wobei ich die Erfahrung gemacht habe dass Basilikum in Töpfen besser aufgehoben ist, als im Freibeet. Basilikum scheint es recht feucht zu mögen, außerdem warm und ein sonniges Plätzchen. Im Freibeet hatte ich nie lange Freude damit, in Töpfen jedoch eine mehr als reiche Ernte. Allerdings ist es momentan draußen noch ein wenig zu kühl, vor allem nachts fallen die Temperaturen noch zu stark ab.

Die meisten Kräuter jedoch sind sehr robust und wachsen in der Regel fast wie Unkraut, wenn man das richtige Plätzchen einmal gefunden hat. Mit Kräutern aus dem Garten spart man über das Jahr natürlich auch einiges an Geld. Die frischen Kräuter in den Läden sind ja nicht gerade billig. Wenn man dann viele Kräuter verwendet, geht das ganz schön ins Geld.

Frische Kräuter sind ja nicht nur sehr gesund, sondern geben den Gerichten auch einen tollen Geschmack. Ob Saucen, Salate, Fleisch, Geflügel, Fisch oder Suppen, die Möglichkeiten sind sehr vielfältig. Dabei kann man das tolle Aroma von frischen Kräutern nicht mit dem von getrockneten vergleichen. Getrocknete Kräuter verwende ich daher keine, wenn ich frische haben kann. Gestern gab es einen Salat aus Eiern, Rindfleisch, Broccoli, Tomaten und Blumenkohl. Dazu dann reichlich Bärlauch, Schnittlauch und Petersilie. Ein Aroma, dass ich weder mit getrockneten, noch mit gefrorenen Kräutern erreichen kann.

Ein wenig Salatgurke war auch noch drin. Dazu ein leichtes Dressing aus Saurer Sahne und / oder Creme fraiche, Sahne, etwas Mayonnaise, Essig und Zitronensaft. Zusammen mit den Gewürzen und den frischen Kräutern eine tolle Kombination. Außerdem ist der Salat auch recht variabel was die KH betrifft. Wer gerade abnehmen möchte nimmt mehr Eier und Rindfleisch und geht mit den Gemüsen etwas sparsamer um. Solche frischen Salate mit vielen Kräutern mag ich sehr gerne und das nicht nur an warmen Sommertagen. Solch ein Salat ist nicht nur sehr variabel und stellt eine vollwertige Mahlzeit dar, er eignet sich auch hervorragend für unterwegs oder im Büro. Auch als Frühstück ist er bestens geeignet, da man ihn schon am Vortag zubereiten kann, verliert man am Morgen keine Zeit. Schneller kann ein schmackhaftes Frühstück dann wirklich nicht mehr sein.

Gerade Salate die keinen Blattsalat der schnell zusammen fällt enthalten, kann man sehr schön vorbereiten und im Kühlschrank 2 - 3 Tage aufbewahren. Am nächsten Tag schmeckt er sogar oft noch besser, weil er dann richtig schön durchgezogen ist und sich die Aromen voll entfaltet haben.

Reste sinnvoll verwerten

Reste sinnvoll verwerten ist kein Hexenwerk. Wenn man es richtig macht erkennt man am fertigen Gericht nicht, dass es eigentlich nur aus Resten besteht. Dabei sind die Reste ja nicht minderwertig, sondern lediglich übrig geblieben. Vorgestern gab es einen Auflauf aus Hackfleisch und Gemüse, mit Käse überbacken. Da blieb noch etwas über, weil wir nicht alles gegessen haben. Gestern gab es nun gefüllte Paprika. Diese wurden mit den Resten vom Auflauf gefüllt. Noch etwas frischen Parmesan darüber, fertig war das Abendessen.

Natürlich hätte man auch die Reste vom Auflauf aufwärmen können, aber so hat man doch mehr Abwechslung und auch nicht das Gefühl die Reste vom Vortag zu essen.

Gebratene Rinderleber

Gebratene Rinderleber gehört zu den schnellen und einfachen Gerichten. Ob man sie nun am Stück brät oder in kleineren Stücken bleibt jedem selbst überlassen. Viele Zutaten braucht man nicht, Zwiebel, etwas Knoblauch, Champignons, Chilly, Spitzpaprika und frische Kräuter aus dem Garten.

Die Leber wird vorsichtig bei mittlerer Temperatur in etwas Butterschmalz zusammen mit einem Zweig Thymian und Rosmarin gebraten. Ich mag sie am liebsten ganz leicht rosa. Gewürzt wird die Leber erst nach dem Braten mit etwas Salz und Pfeffer aus der Mühle. Zur gebratenen Leber gehören für mich einfach Röstzwiebeln, dabei spielt es keine Rolle ob Stücke oder Zwiebelringe. Entscheidend ist, dass die Zwiebeln goldgelb gebraten sind und ihr Aroma voll entfalten.

Nun ein paar Champignons, Spitzpaprika, Chilly, Kirschtomate und / oder gebratenen Speck dazu. Etwas Jus oder braune Butter runden das ganze ab

  • Gebratene Rinderleber mit Zwiebeln
  • Gebratene Rinderleber

Einfacher und auch preiswerter geht es kaum. Aber wenn man Leber mag ist es einfach ein köstliches Gericht. Wer möchte kann noch etwas Gemüse oder Salat dazu essen.

Lachs im Zucchini Mantel

Lachs im Zucchini Mantel - dazu eine leichte Kräuter Creme und ein Salat aus Rucola, Chicoree und Kräuterseitlingen. Das Gericht ist sehr schnell gemacht, hat wenig KH und besteht selbstverständlich ausschließlich aus frischen Zutaten.

Den Lachs einfach in entsprechende Stücke schneiden, mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen und in die Zucchini Streifen wickeln. In etwas Öl vorsichtig bei mittlerer Temperatur braten, dass der Lachs noch leicht glasig bleibt.

Innereien vom Rindvieh

Gestern gab es nun die Innereien vom Rindvieh. Um genau zu sein waren es Herz, Pansen und Lunge. Über die Leber habe ich mich vorgestern schon hergemacht. Ich habe ein einfaches Ragout gemacht, mit Shiitake Pilzen, Kräuterseitling, Paprika und Broccoli. Und natürlich frische Kräuter: Majoran, Thymian, Rosmarin und Schnittlauch.

Wenn Innereien richtig zubereitet werden, sind sie eine wirklich sehr leckere Angelegenheit und werden oft zu Unrecht verschmäht. Hinzu kommt ja auch, dass gerade Innereien sehr reich an Nährstoffen sind.

Lust auf Innereien

Lust auf Innereien habe ich öfter mal. Nieren und Leber gibt es recht häufig. Doch heute habe ich auch mal Lunge, Herz und Kutteln eingekauft.

Von der Leber gab es heute Abend schon mit Zwiebeln und Champignons. Den Rest werde ich am WE verarbeiten. Mal schauen was ich draus machen werde ...

Rinderniere mit Paprika und Romanesco

Nun hatte ich 2 Möglichkeiten mit der Rinderniere, entweder gleich zubereiten oder in der Gefriere parken. Da ich Niere sehr mag, gab es heute Nierchen mit Champignons und Paprika. Vorbereitet hatte ich die Niere ja schon gestern und musste so nur noch Zwiebeln und Paprika schneiden, die Champignons und den Romanesco putzen. Ach ja, ein wenig Bauchspeck habe ich noch klein geschnitten.

Die Niere nun in der Panne anbraten (mit etwas frischem Rosmarin) bis sie Farbe genommen haben. Aus der Pfanne nehmen und bei Seite stellen. Den Speck anbraten, Champignons dazu und zum Schluss die Zwiebel (und natürlich etwas Knoblauch und Ingwer). Etwas Tomatenmark mit rösten, dann mit 2 EL Essig und 250 ml Rotwein ablöschen. Wenn die Flüssigkeit einreduziert ist etwas Jus dazu und nochmal reduzieren. Nun etwa 100 ml Sahne angießen. Die Nieren und den klein geschnittenen Paprika dazugeben und leicht weiter köcheln. Mit Salz, Pfeffer und etwas Chilli Schote abschmecken.

Den Romanesco habe ich blanchiert, dann einfach kurz in Butter geschwenkt und gewürzt.

Da noch von der Aubergine und Zucchini übrig war und der Salat so lecker, gab es den heute gleich nochmal. Diesmal mit ein wenig frischen Chillistreifen und gehobeltem Parmesan.