Posts Tagged: Gesund ernähren

Würzbutter

Es muss nicht immer Kräuterbutter sein!

Kräuterbutter ist ja zu Recht sehr beliebt, doch es muss nicht immer Kräuterbutter sein, oder doch? Es gibt ja unzählige Zutaten, die auch hervorragend in die Butter passen. Ob Sardellen, Oliven, Gewürze und sonstige Zutaten, der Phantasie sind da recht wenig Grenzen gesetzt. Eigentlich wollte ich gestern lediglich eine Kräuterbutter machen, doch dann habe ich einfach noch ein paar Zutaten mehr hinein getan und fertig war die Würzbutter.

Da bei uns der Verbrauch recht hoch ist, habe ich dieses mal gleich ein ganzes Kilo gemacht, damit auch etwas übrig bleibt für in den Gefrierschrank. Dieses Jahr musste ich ja nach dem Umzug einen neuen Kräutergarten anlegen. Dieser hat sich prächtig entwickelt und wir haben frische Kräuter satt, da brauche ich nicht sparen und kann reichlich Kräuter in die Butter geben. Diesmal waren es: Petersilie, Dill, Liebstöckel, Thymian, Rosmarin, und Schnittlauch. Dann habe ich eine Schalotte und 3 Zehen Knoblauch hinein getan. Den Knoblauch und die Schalotte habe ich mit dem Mixerstab fein püriert. Dann noch Senf, etwas geriebenen Ingwer, Curry, Paprikapulver, Chilipulver, Zitronensaft, Salz und Pfeffer aus der Mühle.

 

wuerzbutter-800-001

 

Ein Teil davon wandert portioniert gleich in den Gefrierschrank, damit ist der Vorrat wieder gesichert. Der Rest wird im Kühlschrank aufbewahrt, alt wird die Butter bei uns nicht.

Share Button

Schweineschulter mit Lauch

Schweineschulter ist eine leckere Angelegenheit. Heute gab es die Schulter mit knusprig gebratener Schwarte auf ein wenig Lauchgemüse. Die Schulter habe ich erst in einem Bräter von allen Seiten angebraten, dann zusammen mit Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer und reichlich frischen Kräutern (Rosmarin, Thymian, Majoran) in Alufolie gepackt und ab in den Backofen für gute 3 - 3,5 Stunden.

Den Lauch habe ich einfach in grobe Streifen geschnitten, blanchiert und dann mit ein wenig Schalotten Würfel in Butter geschwenkt. Mit Salz, weißem Pfeffer auf der Mühle und etwas Muskatnuss würzen - fertig. Noch etwas Soße dazu und anrichten.

Viel Arbeit macht solch eine Schweineschulter nicht, sie verbringt ja die meiste Zeit im Backofen. Ansonsten ist sie einfach und schnell gemacht, große Kunstgriffe sind da nicht nötig. Die Schulter war butterzart, schön saftig und mega lecker!

Projekt neue Küche

In unserer neuen Bleibe hat es erst einmal keine Küche. Das wäre nun kein großes Problem wenn die Küche dorthin käme, wo vorher eine war. Doch soll die Küche in einem Raum entstehen, der bisher nicht als Küche genutzt wurde. Dies bedeutet zunächst einmal, dass wir uns mit einer „Notküche“ vorübergehend behelfen müssen, was aber kein großes Problem darstellt. Der große Vorteil besteht nun darin, dass die neue Küche von Grund auf den späteren Bedürfnissen angepasst werden kann und man nicht mit den gegeben baulichen Voraussetzungen Vorlieb nehmen muss. Seit Jahren hätte ich gerne eine Küche gehabt, die meinen Vorstellungen und Bedürfnissen entspricht. Leider war dies nicht möglich, da die Voraussetzungen meist auf die klassische Haushaltsküche ausgelegt waren. Was ich aber möchte ist keine Haushaltsküche wie man sie kennt, sondern eine „kleine Restaurantküche“. Das hört sich erst einmal recht übertrieben an, ist es aber nicht. Was die Kosten angeht, wird die Küche nicht teurer werden, als eine vergleichbare Haushaltsküche.

Der Unterschied liegt mehr im praktischen Nutzen. Die Geräte werden die gleichen sein, wie sie in der Gastronomie verwendet werden, ebenso Kühlschrank, Gefrierschrank, Spülmaschine und Spüle. Auch die Schränke und Arbeitsflächen werden aus Edelstahl bestehen, so wie dies in der Gastronomie üblich ist. Für viele wird dies sicherlich sehr gewöhnungsbedürftig aussehen, doch es arbeitet sich in einer solchen Küche um Dimensionen angenehmer als in einer Haushaltsküche. Wie gesagt, die Kosten sind in etwa die gleichen, nur der Nutzen ist ungleich höher. Für mich steht bei einer Küche die Funktionalität im Vordergrund, nicht die Optik. Zunächst einmal muss nun der vorgesehene Raum entkernt werden und wie entsprechenden Anschlüsse bzgl. Strom, Wasser, Abfluss etc. verlegt werden. Endlich bietet sich hier nun auch die Möglichkeit Starkstrom vorzusehen, den man für das eine oder andere Gerät braucht. Ebenso können alle Anschlüsse dorthin gelegt werden, wo ich sie brauche und haben will. Ich muss also keine Kompromisse eingehen, nur weil die Anschlüsse an der falschen Stelle vorhanden sind. Ebenso kann ich nun endlich eine vernünftige Abzugshaube installieren mit Anschluss nach außen. Das hatte ich in der alten Küche zwar auch schon, aber halt eben nur in der Haushaltsausführung. Viel gebracht hat das Teil nicht wirklich.

Auch unterscheidet sich die Küche von einer Haushaltsküche in Boden und Wänden. Der Boden wird aus (rutschfesten) Fliesen mit einem zentralen Wasserablauf / Abfluß bestehen, die Wände werden ebenfalls rundum bis unter die Decke gefliest. Dies ist in meinen Augen die sauberste und hygienischste Variante, denn Fliesen kann man einfach reinigen. Welche Geräte nun eingebaut werden steht noch nicht endgültig fest, hier bin ich noch in der Planungsphase. Was bereits entschieden ist, ist der Herd. Vor Jahren wäre ein Gasherd meine erste Wahl gewesen, doch heute brauche ich da nicht lange zu überlegen, es wird ein Induktionsherd werden. Wenn man einmal mit Induktion gekocht hat, möchte man nichts anderes mehr haben, zumindest geht es mir so. Die Power und schnelle Reaktionszeit von Induktion hat man bei keinem anderen System außer Gas. Gas würde aber nur Sinn machen, wenn man einen Gasanschluss hat, oder einen Gastank im Garten. Allerdings hat Induktion noch weitere Vorteile gegenüber Gas, so dass die Entscheidung für Induktion recht schnell gefallen war. Was noch nicht entschieden ist ist die Frage, ob ich ein großes Induktionsfeld installiere, oder zwei kleine Felder, beides hat seine Vorteile, darüber muss ich noch ein wenig nachdenken.

Es gibt also viel zu tun, bis die Küche fertig und einsatzbereit ist. Als Zeitfenster habe ich mir ein halbes Jahr gesetzt, die baulichen Veränderungen werden doch einiges an Zeit in Anspruch nehmen. Doch es eilt ja nicht, ich kann das Thema in Ruhe angehen und muss nicht hetzen. Fehler die in der Planungsphase gemacht werden muss man sehr lange büßen, daher lieber ein paar Wochen später fertig, aber dafür hat man viele Jahre Freude an der Küche.

Zuerst kommt nun einmal das Entkernen des Raumes, das wird schon ein wenig Zeit in Anspruch nehmen. In der Zwischenzeit kann ich mir Gedanken machen wo ich welche Geräte platzieren will. Es gibt also viel zu tun und es wartet einiges an Arbeit auch mich. Aber das ist es mir wert, denn es lohnt sich den Aufwand zu betreiben.

 

Share Button

Sind wir zu bequem um uns gesund zu ernähren?

Vor einigen Tagen hatte ich ein sehr interessantes Gespräch mit einer älteren Dame. Telefoniert hatte ich mit ihr wegen einer ganz anderen Thematik, aber irgendwie kamen wir auf das Thema Ernährung und Gesundheit, natürlich auch auf den Umstand dass die Menschen immer dicker und fetter werden. Im Laufe des Gespräches unterhielten wir uns darüber wie einfach es doch sein kann abzunehmen und dann auch schlank zu bleiben. Es ging dabei nicht einmal speziell um LCHF, sondern lediglich darum sich richtig zu ernähren mit frischen natürlichen Lebensmitteln. Wir waren uns weitgehend einig darüber, mit welcher Ernährung man zurückfinden kann zum Normalgewicht und einem schlanken und gesunden Leben. Dann sagte diese Frau zu mir (ich zitiere hier wörtlich):

@Zitat: Seien wir und doch einmal ehrlich: Die meisten Menschen heute sind doch viel zu bequem geworden um sich gesund zu ernähren. Denen ist es doch egal ob sie dick und fett sind, Hauptsache sie haben keine Arbeit mit ihrer Ernährung!

Ich muss zugeben dass ich ein wenig baff war, nicht etwa weil die Frau etwas falsches gesagt hat, sondern weil ich regelmäßig Prügel einstecke wenn ich selbst das so offen sage. Aber sie hatte recht, denn auch ich war nicht zu dick geworden weil ich mich gesund und richtig ernährt hatte und mit Sicherheit auch nicht weil ich zuwenig gegessen hatte. Auch ich hatte mich völlig falsch ernährt, auch ich war im Laufe der Jahre zu bequem geworden mich gesund zu ernähren. Das Ergebnis ist euch allen bekannt, 133 kg, Gesundheit im Eimer so dass ich nicht einmal mehr richtig laufen konnte. In der Zeit war ich mir durchaus bewusst dass ich etwas ändern muss, dass ich meine Ernährung umstellen muss, aber auch ich war sehr lange viel  zu bequem dafür. Dabei hatte ich Ausreden genug warum ich nichts ändern kann, denn die Ausreden und Rechtfertigungen gingen auch mir wirklich nie aus.

Wenn man sich heute einmal umschaut ist es tatsächlich so, dass viele weder die Notwendigkeit erkennen dass es sinnvoller wäre sich gesund zu ernähren, noch die Notwendigkeit vielleicht doch einmal abzunehmen. Zugegeben, ich war da keine Ausnahme und hätte mich meine Gesundheit nicht wachgerüttelt, vermutlich würde ich mir mein Gewicht heute noch schönreden! Doch für mich waren die gesundheitlichen Probleme und insbesondere der Blutzuckerspiegel von fast 500 eine spürbare Tatsache. Hier habe ich buchstäblich am eigenen Leib die Auswirkungen meiner falschen Ernährung erstmals gespürt. Gespürt – das ist für mich das Stichwort an der Sache, denn heute denke ich dass genau da das Problem liegt, warum ich vorher nichts unternommen habe, meine Ernährung nicht geändert habe: Die falsche Ernährung hatte keine spürbaren Folgen! Mein Übergewicht war lediglich eine sichtbare Folge, das hat aber nicht weh getan. Wenn ich zurückblicke muss ich sagen, dass ich mir vieles hätte ersparen können, wenn ich gesunde Ernährung früher ernst genommen hätte. Doch auch ich war voll der Ausreden, habe mir alles schön geredet, denn die Fertigprodukte waren ja so bequem. 

Das Problem ist wirklich dass man erst einmal einsehen muss, wie wichtig eine gesunde Ernährung ist. Doch mit dieser Einsicht ist es nicht weit her, zumindest solange nicht, solange es nicht weh tut. Erst wenn spürbare gesundheitliche Probleme auftauchen, werden wir (vielleicht) wach. Dabei ist es ja heute nicht unbekannt, welche Auswirkungen falsche Ernährung haben kann und auch hat. Dazu braucht man nur mit offenen Augen durch die Straßen zu gehen und sich die Statistiken über die entsprechenden Erkrankungen anschauen. Manchmal muss ich da an einen Alkoholiker denken. Alkoholiker sehen meist erst ein dass sie ein Alkohol Problem haben, wenn sie Quasi in der Gosse liegen. Vorher besteht keinerlei Einsicht, es wird verdrängt und schön geredet. Nun landet man bei falscher Ernährung sicherlich nicht in der Gosse, aber vermutlich einige Jahre früher auf dem Friedhof. Da muss ich immer an einen Onkel von mir denken, der im Alter von 64 Jahren viel zu früh an einem Infarkt verstorben ist. Wie oft wurde der Mann vom Arzt gewarnt, wie oft wurde er aufgefordert, seine Ernährung zu verändern. Doch als Saarländer meinte er immer: Lieber 10 Jahre früher sterben, dafür aber „gudd gess“ (wie wir Saarländer sagen). Der Mann ist schon 25 Jahre tot. Damals war das Essen noch lange nicht so industrialisiert wie das heute der Fall ist. Die Gefahr sich völlig falsch zu ernähren hat sich ja in den letzten 30 Jahren um ein Vielfaches gesteigert.

Nun stellt sich die Frage, was kann man tun. Klar kann der Einzelne seine Ernährung umstellen, doch nur sehr wenige sehen hierzu die Notwendigkeit und noch viel weniger tun es. Wenn man wie ich die Konsequenzen am eigenen Leib gespürt hat möchte man die Menschen warnen, sie davor bewahren in die gleiche Falle zu laufen. Doch das ist wirklich nicht einfach, von gesunder Ernährung wollen die meisten nichts hören. Man fragst sich manchmal, warum die Menschen sich so wenig um ihre Gesundheit kümmern, doch ich habe es ja viele Jahre auch nicht getan. Zum Glück bekam ich einen Warnschuss vor die 12, das hat mich endlich wach gerüttelt. Ich bin da ehrlich genug zuzugeben, dass auch ich anders die Kurve nicht bekommen hätte, nicht zu einer gesunden Ernährung gefunden hätten. Und ich habe mich in den letzten Monaten sehr oft gefragt, warum nicht? Nur weil es bequemer und einfacher war? Weil ich nichts gespürt habe, mir nichts weh tat? Oder etwa der Herdentrieb, weil es alle tun und uns selbst die DGE   ungesundes Essen empfehlen und gut heißen? Vermutlich war es die Summe aus alle dem.

Umso glücklicher bin ich, dass ich de Kurve noch gekriegt habe, dass ich zurück gefunden habe zu einer gesunden und natürlichen Ernährung.Das diese Entscheidung richtig war kann ich jeden Tag an meinem Wohlbefinden und meiner wiedererlangten Gesundheit erleben. Ach ja, auf der waage kann ich es auch ablesen …

Doch mehr als den Ratschlag geben die Ernährung ernst zu nehmen und auf gesundes Essen umzusteigen, kann ich nicht tun und das ist ganz schön frustrierend …

 

Share Button

Vorsicht Kamera …

Ab und an schaue ich mir im TV mal eine Sendung an, in der es um das Thema abnehmen geht. Oft wundere ich mich darüber, was den Leuten so alles empfohlen wird, damit sie ihr Übergewicht in den Griff bekommen. Meist läuft es auf das Gleiche hinaus und man hat auch oft das Gefühl, dass es mehr um Einschaltquoten geht als darum, den Leuten wirklich zu helfen.

Was ich jedoch recht positiv sehe ist eine Vorgehensweise einer neuen Sendung auf RTL (Alexa – Ich kämpfe gegen ihre Kilos So 19:05 Uhr). Dort werden die Leute über einen Zeitraum von mehreren Tagen mit Kameras „überwacht“ und so alles aufgezeichnet, was in der Zeit wirklich gegessen wird. Das ist meiner Ansicht nach sehr sinnvol, da man so nachvollziehen kann, was tatsächlich gegessen wurde. Da gibt es dann nichts mehr zu beschönigen, man kann es sich auf dem Video anschauen. Interessant ist dabei dass das, was die Teilnehmer glauben gegessen zu haben und das, was wirklich gegessen wurde doch recht erheblich voneinander abweicht. Wundern tut mich das nicht, war es doch bei mir in früheren Zeiten auch nicht anders. Das was ich glaubte am Tag zu essen und was ich wirklich so alles in mich hinein gestopft habe lag oft sehr weit auseinander. Dabei will ich nicht einmal behaupten dass man sich selbst betrügt, ich denke eher das Problem iat, dass man es nicht wahrnimmt.

Schmunzeln muss ich darüber immer ein wenig aus dem Grund weil hier deutlich wird, wie schnell man völlig daneben liegt, wenn es um die Ernährung geht. Hinzu kommt natürlich auch noch, dass man sich viel einfach schön redet.War bei mir früher auch so, auch ich war ein Meister darin mir alles schön zureden und hatte für jeden Bissen zuviel auch immer die passende Ausrede und Rechtfertigung. Erst als ich anfing bewusst zu essen und das auch rigoros kontrolliert habe, hat sich etwas verändert.

Bewusstes essen und das Richtige essen, das war für mich der entscheidende Schritt in ein schlankes Leben. Viel zu lange hatte auch bezüglich meiner Ernährung in den Tag gelebt. Dank natürlicher Lebensmittel ist heute die Welt wieder in Ordnung, ich habe wirklich auf den letzten Drücker noch die Kurve bekommen!

 

Share Button

3 g KH Beispiele …

Angeregt durch Suddas geniale 3 g KH Liste (Guggt ihr HIER) habe ich das Thema einmal visuell umgesetzt. Zahlen sind eine Sache, das ganze Bildlich vor Augen zu haben gibt jedoch eine bessere Vorstellungskraft. 3 g KH können nämlich viel mehr sein als man denkt, da verschätzt man sich ganz gewaltig! Gerade wenn man abnehmen möchte und pro Mahlzeit unter 3 g KH bleiben sollte hat man zunächst einmal den Eindruck man könne sich nur von Fleisch, Fisch und Geflügel ernähren. Doch ganz so spartanisch muss es dann doch nicht zugehen wie die Bilder eindrucksvoll belegen. Unter 3 g KH zu bleiben ist weder ein Problem noch ein Kunststück, man braucht lediglich die richtigen Lebensmittel und Zutaten nehmen und zu kombinieren, dann passt das!

Die Listen findet ihr unter Rezepte >>> 3 g Kohlenhydrate

Dabei gibt es dann 2 Listen. Einmal die Menge der Lebensmittel, die genau 3 g KH entspricht. Dann auch eine Liste mit Beispielen fertiger Mahlzeiten, die maximal 3 g KH enthalten, oft jedoch sogar noch erheblich darunter.

Liste der Lebensmittel

Liste der fertigen Mahlzeiten

Es fehlt natürlich noch einiges, aber die Listen werden ständig erweitert und ergänzt, also öfter mal reinschauen lohnt. Die Liste der Mahlzeiten mit maximal 3 g KH könnte man endlos machen, denn hier gibt es unzählige Möglichkeiten! Ich hoffe das verschafft euch einmal einen kleinen Überblick und hilft, die Kohlenhydrate ein wenig besser einzuschätzen.

 

Share Button

Das geht runter wie Öl …

Alter Verwalter hat das gut getan! Heut habe ich durch Zufall eine Bekannte getroffen, die ich seit fast 3 Jahren nicht mehr gesehen habe. Sie kannte mich also noch mit meinem höchsten Gewicht von 133 kg. Sie schaute mich an und meinte: Da muss ich ja zweimal hinschauen, Du hast dich ja halbiert! Sie war völlig baff und ich kann euch sagen, das hat sowas von gut getan.

Gerade Leuten die man lange nicht gesehen hat fällt ein Gewichtsverlust von rund 54 kg natürlich ganz extrem ins Auge. Ich muss zugeben, solche Begegnungen sind Balsam für meine Seele, das tut sowas von gut. Musste ich mir doch früher oft anhören, ich müsse unbedingt abnehmen. Heute ist die Verwunderung groß und es folgt natürlich die Frage, mit welcher Diät ich das geschafft habe. Ich antworte dann nur dass ich meine Ernährung umgestellt habe und mich natürlich und gesund ernähre und dabei die KH und den Zucker weglasse. Merkwürdiger Weise ist das Thema dann sehr oft gegessen, auch bei Leuten denen dringend geraten wäre, auch mal einige Kilos in die Wüste zu schicken. Wenn mich jemand fragt und mehr wissen möchte gebe ich natürlich gerne entsprechende Infos. Doch für viele scheint das Gewicht kein wirkliches Thema zu sein, auch dann nicht, wenn nicht nur 20 oder 30 Kg zuviel auf der Waage sind.

Einerseits würde man den Leuten gerne sagen wie einfach es sein kann, auf der anderen Seite hat man das Gefühl, dass das die meisten  gar nicht interessiert. Wenn ich zurückdenke an meine schwergewichtigen Zeiten so muss ich zugeben, dass es bei mir damals auch nicht anders war. Ich habe damals auch jeden Tag gesehen wie ich dicker wurde, doch der Gedanke daran etwas zu ändern kam auch erst, als meine Gesundheit nicht mehr mitgespielt hat und mein Körper mir quasi einen Schuss vor den Bug verpasst hat. Das war so und ich frage mich heute noch sehr oft warum, frage mich warum ich so lange gewartet habe. Bisher habe ich auf diese Frage keine plausible Antwort gefunden.

Umso glücklicher bin ich heute darüber, mein Gewicht wieder im Griff zu haben und wieder schlank zu sein. Momente wie heute Nachmittag genieße ich dabei ganz besonders, diese nicht nur erstaunten, sondern eher ungläubigen Blicke sind einfach nur göttlich!

Share Button

NOTBREMSE …

So verrückt es sich auch anhören mag, ich muss die Notbremse ziehen! Seit ein paar Tagen merke ich, wie sich langsam aber sicher der Jieper bei mir zurückmeldet. Begonnen hatte es schon vor Ostern damit, dass schleichend die Portionen größer wurden. Und irgendwie schwächelte auch das Satt Gefühl. Obwohl der Bauch reichlich gefüllt war, hatte ich zunehmend das Gefühl etwas essen zu wollen. Ich schreibe bewusst wollen und nicht müssen, denn ich habe richtig gespürt dass ich einfach satt war, trotzdem wollte ich aber etwas essen. Gestern war es nun ganz schlimm. Ich habe gestern die dreifache Menge gegessen als sonst und hatte immer noch Gier nach mehr. Das war für mich ein Alarmzeichen, dass da etwas ganz gewaltig aus den Fugen läuft. Nun bin ich zu lange dabei um das als vorübergehende Phase abzutun, oder um irgendeine Ausrede zu bemühen, für mich ist das ein klares Alarmsignal dass da etwas aus den Fugen gerät und ich etwas tun muss.

Die Frage ist allerdings was die Ursache sein könnte. Es ist nicht so, dass sich die letzten Tage oder Wochen etwas an meinem Essverhalten geändert hätte. Nicht mehr KH, keine Ausnahmen und auch keine Fertigprodukte. Da ist weit und breit nichts, was ich auf Anhieb als Übeltäter verhaften könnte. Zwar habe ich in den letzten 2 – 3 Wochen öfter mal einen Salat gegessen, aber auch hier nur Sorten ohne KH und mein Salatdressing hat auch keine KH. Auch mit den üblichen heimlichen Verdächtigen wie Zwiebel oder Knoblauch habe ich nicht mehr gegessen als in der Vergangenheit auch. Es gibt keine bewusste Veränderung an den Nahrungsmitteln, da kann ich überlegen wie ich will. Einen Grund jedoch muss es geben. Beweis habe ich noch keinen, aber eine vage Vermutung!

In den letzten 3 Wochen gab es doch eine gewisse Veränderung im Vergleich zu den letzten 2 Jahren: Ich habe weniger fettreich gegessen. Kein Schweinebauch, keine Schweinehaxe, keine Rinderbrust. Zwar habe ich nicht weniger Fleisch gegessen als vorher auch, aber hauptsächlich mageres Fleisch wie z.B. Schweinerücken oder Tafelspitz. Auch habe ich zusätzlich kein Fett gegessen in Form von Kräuterbutter oder Soßen mit reichlich Butter, selbst Sahnesoßen waren keine dabei. Fleisch, Fisch oder Geflügel plus Salat oder (wenig & ausschließlich KH armes) Gemüse und gut war. Wenn ich nun genauer nachdenke fällt mir auf, dass die Portionen größer geworden sind, seit meine Mahlzeiten weniger Fett enthalten. Das was ich die letzen Wochen gegessen habe, hatte einen wirklich miesen Skaldeman und war sehr Protein-lastig. Man kann sagen nicht nur Protein-lastig, sondern da kam viel zuviel Protein zusammen. Ich vermute dass hier der Hund begraben liegt! Nun werde ich das austesten, indem ich die Fettmenge wieder erhöhe und auch den Skaldeman kontrolliere bzw. darauf achte, dass der im grünen Bereich ist. Eine andere Ursache fällt mir momentan nicht ein.

Einen Grund muss es aber geben und den werde ich nun herausfinden, wir werden sehen!

 

Share Button

Sensation: Schwedische Forscher revolutionieren LCHF!

Stockholm, den 01.04.2013 – Eine sensationelle Entdeckung versetzt nicht nur ganz Schweden in helle Aufregung, das Geheimnis um die Abnahme mit LCHF ist gelüftet. Schwedische Forscher haben herausgefunden, worin das Geheimnis des Abnehmens mit LCHF besteht. Professor Dr. Dr. Lars Smörebröd vom Institut für Nonsologie nahe Stockholm und sein Team haben festgestellt, dass Abnehmen auch mit LCHF in erster Linie im Kopf stattfindet. Schlaue Köpfe haben dies zwar schon lange vermutet, doch die Skeptiker waren bisher nur sehr schwer zu überzeugen! Nun ist der Beweis erbracht und diesen Spaßbremsen wird sozusagen der Wind aus den Segeln genommen. Prof. Dr. Dr. Smörebröd hat nachgewiesen, dass es alleine der Wille ist der eine Abnahme auslöst und nicht das, was tatsächlich gegessen wird. Was letztlich auf dem Teller liegt und wie viel davon spielt dabei keinerlei Rolle. Wichtig ist lediglich, dass man vor dem Essen mit geschlossenen Augen 5 Mal hintereinander mit ruhiger Stimme folgende Worte spricht: Das IST LCHF – Das IST LCHF – Das IST LCHF – Das IST LCHF – Das IST LCHF. Die fünffache Wiederholung löst den Abnehmimpuls aus, den Rest erledigt das Unterbewusstsein. Es spielt dann absolut keine Rolle mehr was dann letztlich gegessen wird. Der Wissenschaftler weist darauf hin, dass der Betonung des Wortes IST hier eine besondere Bedeutung zukommt und dieses Wort besonders zu betonen ist. Man sollte all seine Überzeugung und all seinen Glauben in dieses Wort legen: das IST Lchf! Dadurch übernimmt das Unterbewusstsein diese an sich völlig unsinnige Behauptung als Tatsache und veranlasst so automatisch eine Abnahme bis hin zum Wunschgewicht, ohne dass es weiter Maßnahmen bedarf. Dieses Phänomen ist vermutlich eine ausgeprägte und spezielle Form der Autosuggestion und wird die Ernährung grundlegend revolutionieren.

Diese bahnbrechende Erkenntnis dürfte all denen entgegenkommen, die bisher das Gefühl hatten verzichten zu müssen oder an Lebensqualität einzubüßen, denn das wird in Zukunft nicht mehr nötig sein. Es wird nichts mehr geben was man sich noch versagen müsste. Desweiteren wurde in einer 14 tägigen Studie mit 2 Probanden nachgewiesen, dass es völlig unnötig und überflüssig ist irgendwelche Regeln oder Einschränkungen zu beachten oder gar hinzunehmen. Die beiden Probanden nahmen alleine durch die magische Formel jeweils rund 4 kg innerhalb des Testzeitraumes ab. Als weitere positive Auswirkungen wurden bei den Probanden unerklärliche Glücksgefühle festgestellt, ebenso machte sich bei den Testpersonen ein unumstößlicher Irrglaube breit, das Richtige zu tun. Diese tiefste innere Überzeugung wird vermutlich vom Unterbewußtsein hervorgerufen und wird derzeit noch weiter erforscht. Es wurde zwar von einigen schon vermutet und auch behauptet dass es keinerlei Rolle spielt, was und wie viel gegessen werden kann oder darf, aber bisher fehlte noch der wissenschaftliche Beweis. Einzig die mit innerer Überzeugung gesprochenen Worte: Das IST LCHF sind der Schlüssel zu einem schlanken und zufriedenen Leben. Damit beginnt ein Zeitalter des Schlemmens und der Völlerei ohne Reue. Bis zu 2,5 kg Abnahme pro Woche sollen mit dieser magischen Formel problemlos möglich sein, auch oder gerade in Fällen, die bisher als problematisch galten. Man kann davon ausgehen, dass Prof. Dr. Dr. Smörebröd ein aussichtsreicher Kandidat für den nächsten Nobelpreis sein wird.

Share Button

Was hat das mit LCHF zu tun?

Wenn man in Sachen LCHF durch die Tiefen des Internet geistert, begegnen einem immer wieder Rezepte, Diskussionen oder Tagebücher bei denen man sich fragt: Was hat das mit LCHF zu tun? Selten findet man z.B. mal ein Rezept, das wirklich den Regeln von LCHF entspricht. Da werden meist Zutaten verwendet, die nichts, aber auch gar nichts mit LCHF und einer gesunden Ernährung zu tun haben. Es dürfte sich langsam rumgesprochen haben, dass weder Süßstoffe noch Geschmacksverstärker bei einer Ernährung nach LCHF Verwendung finden und das aus guten Gründen. Dennoch gibt es nur sehr wenige Rezepte die keine solche Zutaten enthalten.

Share Button