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Vorfreude auf den ersten Bärlauch

Wer meinen Blog verfolgt weiß, dass frische Kräuter in meiner Küche einen hohen Stellenwert haben. Daher bin ich immer sehr froh, wenn der Winter sich verabschiedet und im Garten die Kräutersaison beginnt. Bärlauch ist dabei das erste Kraut, dass sozusagen die Saison eröffnet. Bärlauch mag ich sehr, aus diesem Grund werde ich mir dieses Jahr auch wieder ein Bärlauchöl anlegen.

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Mit den anderen Kräutern wird es noch ein paar Wochen dauern, bis die ersten geerntet werden können. Dieses Jahr habe ich im Garten: Bärlauch, Petersilie (kraus und glatt), Rosmarin, Thymian, Salbei, Koriander, Kerbel, Dill, Lavendel, Liebstöckel, Sauerampfer, Oregano, Majoran, Minze, Zitronenmelisse und Schnittlauch. Hinzu kommt noch ein kleines Lorbeerbäumchen.

Letztes Jahr schon hatte ich dermaßen viele Kräuter, dass ich gar nicht alle gleich verbrauchen konnte. Einen Teil habe ich zu Kräueressig und Kräuteröl verarbeitet, einen Teil habe ich getrocknet. So hatte ich auch über die Wintermonate immer Kräuter zur Hand.

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Auch wenn ich mir mit getrockneten Kräutern, Kräuteröl und Kräuteressig, sowie zugekauften, frischen Kräutern aus dem Supermarkt ganz gut über den Winter helfen kann, freue ich mich jedes Jahr auf die frischen Kräuter aus dem eigenen Garten. Aus eigener Erfahrung kann ich jedem, der die Möglichkeit dazu hat wärmstens empfehlen, Küchenkräuter selbst anzupflanzen. Optimal ist es natürlich, wenn man einen kleinen Garten hat, aber auch in Blumenkästen funktioniert das sehr gut auf dem Balkon. Der Aufwand ist wirklich sehr gering.

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Neue Ernte

Frische Kräuter sind ein sehr wichtiger Bestandteil in meiner Küche. Dabei bevorzuge ich selbst angebaute Kräuter aus dem eigenen Garten. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass die Kräuter aus dem Garten einfach besser sind als das, was man in Supermärkten meist kaufen kann, sondern man hat auch immer die Kräuter, die man benötigt reichlich zur Verfügung. Oft ist es doch so, dass man nicht immer das in den Läden findet was man gerade braucht. In den letzten beiden Jahren habe ich die Erfahrung gemacht, dass man nicht zu viele Kräuter im Garten haben kann, falls man den Platz dafür zur Verfügung hat. Kräuter die ich nicht für Gerichte verarbeiten konnte habe ich für Kräuter Öl und Kräuter Essig verwendet.

Die warmen Temperaturen im März haben natürlich den Kräutern richtig gut getan, man kann ihnen regelrecht zuschauen beim wachsen. Gestern konnte ich den ersten Bärlauch in diesem Jahr ernten. Bärlauch mag ich sehr gerne und verwende ihn entsprechend reichlich in der Küche. Schade dass dieses Kraut nicht das ganze Jahr über geerntet werden kann.

Petersilie, Thymian, Rosmarin, Majoran, Oregano, Minze, Koriander, Schnittlauch und Bärlauch kann ich schon ernten, Liebstöckel wir auch in 2 - 3 Wochen soweit sein. Weitere Kräuter wie Salbei, Sauerampfer, Dill und Kerbel werde ich noch pflanzen. Basilikum wird dazu kommen, sobald es die Temperaturen erlauben. Wobei ich die Erfahrung gemacht habe dass Basilikum in Töpfen besser aufgehoben ist, als im Freibeet. Basilikum scheint es recht feucht zu mögen, außerdem warm und ein sonniges Plätzchen. Im Freibeet hatte ich nie lange Freude damit, in Töpfen jedoch eine mehr als reiche Ernte. Allerdings ist es momentan draußen noch ein wenig zu kühl, vor allem nachts fallen die Temperaturen noch zu stark ab.

Die meisten Kräuter jedoch sind sehr robust und wachsen in der Regel fast wie Unkraut, wenn man das richtige Plätzchen einmal gefunden hat. Mit Kräutern aus dem Garten spart man über das Jahr natürlich auch einiges an Geld. Die frischen Kräuter in den Läden sind ja nicht gerade billig. Wenn man dann viele Kräuter verwendet, geht das ganz schön ins Geld.

Frische Kräuter sind ja nicht nur sehr gesund, sondern geben den Gerichten auch einen tollen Geschmack. Ob Saucen, Salate, Fleisch, Geflügel, Fisch oder Suppen, die Möglichkeiten sind sehr vielfältig. Dabei kann man das tolle Aroma von frischen Kräutern nicht mit dem von getrockneten vergleichen. Getrocknete Kräuter verwende ich daher keine, wenn ich frische haben kann. Gestern gab es einen Salat aus Eiern, Rindfleisch, Broccoli, Tomaten und Blumenkohl. Dazu dann reichlich Bärlauch, Schnittlauch und Petersilie. Ein Aroma, dass ich weder mit getrockneten, noch mit gefrorenen Kräutern erreichen kann.

Ein wenig Salatgurke war auch noch drin. Dazu ein leichtes Dressing aus Saurer Sahne und / oder Creme fraiche, Sahne, etwas Mayonnaise, Essig und Zitronensaft. Zusammen mit den Gewürzen und den frischen Kräutern eine tolle Kombination. Außerdem ist der Salat auch recht variabel was die KH betrifft. Wer gerade abnehmen möchte nimmt mehr Eier und Rindfleisch und geht mit den Gemüsen etwas sparsamer um. Solche frischen Salate mit vielen Kräutern mag ich sehr gerne und das nicht nur an warmen Sommertagen. Solch ein Salat ist nicht nur sehr variabel und stellt eine vollwertige Mahlzeit dar, er eignet sich auch hervorragend für unterwegs oder im Büro. Auch als Frühstück ist er bestens geeignet, da man ihn schon am Vortag zubereiten kann, verliert man am Morgen keine Zeit. Schneller kann ein schmackhaftes Frühstück dann wirklich nicht mehr sein.

Gerade Salate die keinen Blattsalat der schnell zusammen fällt enthalten, kann man sehr schön vorbereiten und im Kühlschrank 2 - 3 Tage aufbewahren. Am nächsten Tag schmeckt er sogar oft noch besser, weil er dann richtig schön durchgezogen ist und sich die Aromen voll entfaltet haben.

Frische Kräuter

Frische Kräuter sind für mich zu einem wichtigen Bestandteil meiner Ernährung geworden. Dabei verwende ich am liebsten Kräuter aus dem eigenen Garten, denn dies hat gleich mehrere Vorteile. Die Kräuter aus dem eigenen Garten sind meiner Ansicht nach besser und aromatischer als die Kräuter, die man in den Läden bekommt. Der größte Vorteil ist jedoch, dass man alles was man braucht immer ausreichend zur Hand hat. Leider sieht es über die Winter Monate dann etwas trübe aus und man muss doch auf Kräuter zurückgreifen, die man in den Läden findet. Doch auch hier wird in der Winterzeit nicht wirklich viel angeboten. Getrocknete Kräuter stellen für mich keine Alternative dar und auch gefrorene Kräuter verwende ich nicht. Über Winter verwende ich dann Kräuter - Öl und Kräuteressig, die ich mir über den Sommer anlege.

Nun ist es aber endlich wieder soweit und die Kräuter Saison steht vor der Tür. Der Bärlauch streckt schon die ersten zarten Blätter aus dem Boden, Rosmarin, Thymian und Petersilie sind auch schon eingepflanzt. Gestern kam noch Liebstöckel hinzu, der wird aber noch ein paar Wochen brauchen, bis man davon ernten kann.

Sobald es nun noch ein wenig wärmer wird, werde ich den Kräuter Garten wieder mit allem bestücken was man so braucht. Geplant habe ich folgende Kräuter: Petersilie (graus und glatt), Dill, Schnittlauch, Bärlauch, Liebstöckl, Rosmarin, Thymian (verschiedene Sorten), Majoran, Oregano, Sauerampfer, Salbei, Minze, Zitronenmelisse, Lavendel, Kerbel und Koriander. Schön und praktisch ist dass ich genügend Platz habe und da keine Kompromisse machen muss. Auch habe ich dadurch die Möglichkeit Kräuter die ich viel verwende (z. B. Petersilie, Schnittlauch, Dill, Thymian etc.) auch in entsprechender Menge anzubauen und immer ausreichend zur Verfügung habe.

Frische Kräuter geben den Gerichten einfach den letzten Pfiff und eine besondere Note, außerdem sind sie sehr gesund. Wer die Gelegenheit dazu hat dem kann ich nur wärmstens empfehlen Kräuter selbst anzubauen. Notfalls geht das auch auf dem Balkon in einem Blumenkasten oder auch auf dem Fensterbrett in Töpfen.