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Von nichts kommt nichts!

Nach nun fast 3 Jahren LCHF kann ich feststellen: Von nichts kommt nichts! Diese Erkenntnis hat sich während der ganzen Zeit immer wieder bestätigt. Dabei kann ich mittlerweile unterscheiden zwischen abnehmen oder einfach nur gesund ernähren und lediglich das Gewicht halten, denn das sind zwei verschiedene Baustellen.

Abnehmen mit LCHF ist sehr einfach, da man nicht hungern muss und sich satt essen kann. Hinzu kommt auch, dass man sich nicht einseitig satt essen kann wie das bei vielen Diäten der Fall ist, nein, man kann dies sehr abwechslungsreich tun. Worauf man lediglich achten muss ist die richtigen Lebensmittel zu verwenden. In einem Satz ausgedrückt kann ich sagen: Tut man das was getan werden muss um abzunehmen, funktioniert alles andere quasi von alleine. Man verliert überflüssiges Gewicht ohne Stress und ohne Hunger und das auf sehr schmackhafte Art und Weise. Funktionierte es mal nicht mit dem Abnehmen lag der Fehler immer bei mir selbst. Die Fehler waren dann immer die gleichen:

– zu viele Kohlenhydrate (in der Regel war ich da zu großzügig mit Gemüse, Obst, Zwiebel, Knoblauch oder z.B. Paprika)
– Geschmacksverstärker oder Zusatzsoffe in industriell verarbeiteten Lebensmitteln
– zu geringe Pausen zwischen den Mahlzeiten
– zu viele Kcal

Bei mir ist es so, dass zu viele KH gleich mein Hunger / Satt Gefühl durcheinander bringen und ich mehr esse als nötig. Dies hat dann zur Folge, dass ich mehr Kcal zu mir nehme als ich das tun sollte, wenn ich abnehmen möchte. Die gleiche Wirkung hat bei mir Zucher oder Süßstoffe, die in fast allen industriell verarbeiteten Lebensmitteln enthalten sind. Nun habe ich in der ganzen Zeit keinerlei Fertigprodukte verwendet, doch hin und wieder mal eine Wurst gegessen, oder Schinken oder Bacon / Bauchspeck. Leider sind auch hier reichlich Geschmacksverstärker und Zucker / Süßstoffe enthalten. Einwandfrei funktioniert es mit dem abnehmen, wenn ich die KH ganz flach halte und jegliche Zusatzstoffe und Zucker / Süßstoffe komplett weg lasse. Für mich gilt wirklich: Solange ich das richtige esse nehme ich ab, bin ich zu großzügig ist es vorbei mit der Abnahme.

Doch diese Erkenntnis ist für mich ja nicht neu, jedoch kann ich sie 1 : 1 übertragen wenn es darum geht, das Gewicht zu halten. Auch hier gelten die gleichen Regeln. Zwar kann ich da mit den KH etwas höher gehen, aber alle anderen Regeln bleiben gleich. Nachdem ich mein erstes großes Ziel von U80 erreicht hatte, habe ich es in den letzten Monaten dann auch etwas großzügiger angehen lassen, mit Teils fatalen Folgen! Dabei habe ich weiterhin nur natürliche Lebensmittel verwendet, jedoch die KH etwas nach oben geschraubt. Zwar kamen die KH aus Gemüse, Zwiebeln, Knoblauch oder Sahne, aber es waren aus heutiger Sicht einfach zuviele! Ich bin da mal locker auf 25 – 30 g KH am Tag gekommen und in Zeiten in denen ich zusätzlich noch Obst gegessen habe waren es auch deutlich mehr. Gerade in den Sommermonaten habe ich die eine oder andere Melone vernichtet, mal einen Apfel gegessen oder eine Birne, auch Zwetschgen waren dabei und reichlich Erdbeeren. Dies hat nicht nur dazu geführt dass ich nicht weiter abgenommen habe, sondern ich begann wieder langsam zuzunehmen.

Die Kohlenhydrate aus Obst und Gemüse haben einfach dazu geführt, dass der Appetit sich wieder gemeldet hat, die Portionen die ich gebraucht habe um satt zu werden wurden merklich größer. Außerdem meldete sich der Jieper schon nach 2 – 3 Stunden wieder, fast wie in alten Zeiten. Wenn man es nüchtern betrachtet war ich mit meiner Großzügigkeit kurz davor die Rückfahrkarte zu lösen, wenn ich so weiter gemacht hätte. Innerhalb von nur 5 Monaten hatte ich ganz schleichend 5 kg mehr auf der Waage. Dies hat mir sehr deutlich gezeigt dass ich sehr gut beraten bin, mich weiter an die Regeln zu halten wenn ich nicht langfristig wieder dort landen möchte, wo ich gerade erst hergekommen bin! Nachdem ich dann wieder geten habe was getan werden muss, kam ich wieder in die Spur und habe die 5 kg wieder abgebaut. Nun läuft alles wieder in der Spur und ich lasse wieder alles weg, was nicht gut für mich ist.

Zur Zeit nehme ich wieder recht zügig ab und will nun noch die letzte Etappe schaffen. Dabei visiere ich ein Zielgewicht von 72 – 74 kg an. Um dieses Ziel recht zügig zu erreichen habe ich derzeit auch den Konsum meines geliebten Butterkaffes eingeschränkt, denn zuiel Fett verhindert auch die Abnahme. Über Sommer habe ich zuviel Butterkaffe getrunken, nämlich meist 3 Tassen a 350 ml mit je 30 – 35 g Butter pro Tag. Das macht dann mal eben 90 – 105 g Butter pro Tag, was auch bedeutet dass ich alleine durch den Butterkaffe schon mal rund 1000 Kcal inne hatte, ohne dass ich etwas gegessen hatte. Nun bin ich dadurch gleich in eine doppelte Falle getappt:

1. Durch zuviel Butter kam ich in den Kcal viel zu hoch
2. Durch zu viele KH hat der körper erst einmal die KH verbraucht bzw. das überschüssige Fett auf die Hüften gepackt

Ein weiterer Fehler war die Art und Weise, wie ich den Butterkaffe getrunken habe. Morgens um 9:00 Uhr die erste Tasse. Allerdings habe ich bis 11:30 Uhr gebraucht bis ich die getrunken hatte. Gegen 13:00 Uhr kam die zweite Tasse und gegen 17:00 Uhr die dritte, ich war also weit davon entfernt 5 Stunden Pause einzuhalten. Hier haben sich gleich zwei meiner Erfahrungen bestätigt:

1. High Fat funktioniert nur mit Low Carb und das bedeutet bei mir deutlich unter 20 g pro Tag
2. Auch zuviel Fett verhindert eine Abnahme, da man in der Konsequenz mit den Kcal zu hoch kommt.

Hinzu kommt auch die Tatsache, dass zu viele KH bei mir das Hunger / Satt Gefühl aus der Balance bringen und ich in der Konsequenz mehr esse als ich an Energie benötige. Dies gilt auch in der Phase in der ich lediglich das Gewicht halten möchte, aber erst recht in Zeiten in denen ich abnehmen möchte. Die letzten Monate haben mir auch wieder bestätigt dass sich der Körper nicht überlisten oder verarschen lässt. Esse ich zuviel oder das falsche nehme ich zu, da beißt keine Maus den Faden ab. Das fatale ist dabei die Kettenreaktion die zu viele KH dabei auslösen. Die gleiche Wirkung haben Zucker und Süßstoffe, Geschmacksverstärker und jegliche Art von Zusatzstoffen. Das gefährliche an der Sache ist die Tatsache, dass das Hunger Satt Gefühl aus der Balance gerät und die Portionen größer werden. Dies setzt einen schleichenden Prozess in Gang, denn dieser Effekt wird einmal in Gang gesetzt immer schlimmer, wenn man nicht rechtzeitig die Notbremse zieht.

Ich habe viel gelernt in den letzten Monaten und vieles hat sich wieder mal bestätigt. Im Grunde läuft es bei mir immer wieder auf dasselbe hinaus: Lasse ich das weg, was nicht gut für mich ist funktioniert alles bestens. Tue ich das nicht und bin zu großzügig, geht der Schuss unweigerlich nach hinten los. Hieraus gibt es für mich nur eine Konsequenz: Ich konzentriere mich weiter auf die Dinge (Lebensmittel) die gut für mich sind. Alles andere wäre der falsche Weg und würde mich langfristig wieder dorthin bringen wo ich hergekommen bin, doch darauf habe ich absolut keine Lust.

Nun werde ich zunächst einmal die restlichen Kilos abbauen um mein endgültiges Ziel zu erreichen. Das könnte lange schon erreicht sein, meine Großzügigkeit über den Sommer hat mich hier aber 6 – 8 Monate Zeit gekostet. Allerdings hatte diese Zeit auch einen großen Vorteil, sie hat mir die Bestätigung geliefert dass mein Vorgehen sich an die richtigen Lebensmittel zu halten richtig ist. Und sie hat mir bestätigt dass ich gut beraten bin all die Dinge zu meiden, die nicht gut für mich sind. Auch wurde mir in eindrucksvoller Art und Weise die Tatsache bestätigt:

Von nichts kommt nichts! Wer abnehmen und sein Gewicht halten möchte muss das nötig dazu tun, alles andere funktioniert nicht!

 

 

 

 

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Vorsicht Kamera …

Ab und an schaue ich mir im TV mal eine Sendung an, in der es um das Thema abnehmen geht. Oft wundere ich mich darüber, was den Leuten so alles empfohlen wird, damit sie ihr Übergewicht in den Griff bekommen. Meist läuft es auf das Gleiche hinaus und man hat auch oft das Gefühl, dass es mehr um Einschaltquoten geht als darum, den Leuten wirklich zu helfen.

Was ich jedoch recht positiv sehe ist eine Vorgehensweise einer neuen Sendung auf RTL (Alexa – Ich kämpfe gegen ihre Kilos So 19:05 Uhr). Dort werden die Leute über einen Zeitraum von mehreren Tagen mit Kameras “überwacht” und so alles aufgezeichnet, was in der Zeit wirklich gegessen wird. Das ist meiner Ansicht nach sehr sinnvol, da man so nachvollziehen kann, was tatsächlich gegessen wurde. Da gibt es dann nichts mehr zu beschönigen, man kann es sich auf dem Video anschauen. Interessant ist dabei dass das, was die Teilnehmer glauben gegessen zu haben und das, was wirklich gegessen wurde doch recht erheblich voneinander abweicht. Wundern tut mich das nicht, war es doch bei mir in früheren Zeiten auch nicht anders. Das was ich glaubte am Tag zu essen und was ich wirklich so alles in mich hinein gestopft habe lag oft sehr weit auseinander. Dabei will ich nicht einmal behaupten dass man sich selbst betrügt, ich denke eher das Problem iat, dass man es nicht wahrnimmt.

Schmunzeln muss ich darüber immer ein wenig aus dem Grund weil hier deutlich wird, wie schnell man völlig daneben liegt, wenn es um die Ernährung geht. Hinzu kommt natürlich auch noch, dass man sich viel einfach schön redet.War bei mir früher auch so, auch ich war ein Meister darin mir alles schön zureden und hatte für jeden Bissen zuviel auch immer die passende Ausrede und Rechtfertigung. Erst als ich anfing bewusst zu essen und das auch rigoros kontrolliert habe, hat sich etwas verändert.

Bewusstes essen und das Richtige essen, das war für mich der entscheidende Schritt in ein schlankes Leben. Viel zu lange hatte auch bezüglich meiner Ernährung in den Tag gelebt. Dank natürlicher Lebensmittel ist heute die Welt wieder in Ordnung, ich habe wirklich auf den letzten Drücker noch die Kurve bekommen!

 

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Unter 3 g KH

Sudda hat gerade mal wieder einen tollen Beitrag in ihrem Blog geschrieben, dort geht es gerade um Mahlzeiten mit maximal 3 g Kohlenhydrate. Guggt ihr HIER

Super finde ich auch ihre Liste die sehr übersichtlich zeigt, was denn 3g KH in der Realität bedeutet. Da hänge ich mich doch einfach mal dran, weil es gerade so schön zu Suddas aktuellem Thema passt. Heute gab es Spargel mit selbst gemachter Sauce Hollandaise und ein wenig Fisch dazu. Die ganze Mahlzeit hatte knapp unter 3g KH, ein Großteil der KH kam vom Spargel. Die Portion auf dem Teller sind genau 200 g Spargel (Abtropfgewicht nach dem Kochen).

So sah das heute aus:

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Zum Fisch gab es noch ein wenig Bärlauchöl, auch selbst gemacht. Man sieht an diesem Beispiel sehr schön, dass man bei unter 3 g KH pro Mahlzeit nicht darben muss, sondern sich sehr lecker satt essen kann. Die Menge an Fisch könnte man noch größer gestalten, denn der Fisch hat keine KH.

In meinem Buch ist der Satz zum Leitsatz geworden: Geschmack braucht keine Kohlenhydrate. Gerade solche Beispiele machen deutlich, mit welch leckeren Dingen man sich satt essen kann und mit den KH trotzdem im grünen Bereich ist. Es kommt halt nur darauf an was man isst und dass man die richtigen Zutaten verwendet. Die Auswahl die uns dabei zur Verfügung steht ist riesig!

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Das geht runter wie Öl …

Alter Verwalter hat das gut getan! Heut habe ich durch Zufall eine Bekannte getroffen, die ich seit fast 3 Jahren nicht mehr gesehen habe. Sie kannte mich also noch mit meinem höchsten Gewicht von 133 kg. Sie schaute mich an und meinte: Da muss ich ja zweimal hinschauen, Du hast dich ja halbiert! Sie war völlig baff und ich kann euch sagen, das hat sowas von gut getan.

Gerade Leuten die man lange nicht gesehen hat fällt ein Gewichtsverlust von rund 54 kg natürlich ganz extrem ins Auge. Ich muss zugeben, solche Begegnungen sind Balsam für meine Seele, das tut sowas von gut. Musste ich mir doch früher oft anhören, ich müsse unbedingt abnehmen. Heute ist die Verwunderung groß und es folgt natürlich die Frage, mit welcher Diät ich das geschafft habe. Ich antworte dann nur dass ich meine Ernährung umgestellt habe und mich natürlich und gesund ernähre und dabei die KH und den Zucker weglasse. Merkwürdiger Weise ist das Thema dann sehr oft gegessen, auch bei Leuten denen dringend geraten wäre, auch mal einige Kilos in die Wüste zu schicken. Wenn mich jemand fragt und mehr wissen möchte gebe ich natürlich gerne entsprechende Infos. Doch für viele scheint das Gewicht kein wirkliches Thema zu sein, auch dann nicht, wenn nicht nur 20 oder 30 Kg zuviel auf der Waage sind.

Einerseits würde man den Leuten gerne sagen wie einfach es sein kann, auf der anderen Seite hat man das Gefühl, dass das die meisten  gar nicht interessiert. Wenn ich zurückdenke an meine schwergewichtigen Zeiten so muss ich zugeben, dass es bei mir damals auch nicht anders war. Ich habe damals auch jeden Tag gesehen wie ich dicker wurde, doch der Gedanke daran etwas zu ändern kam auch erst, als meine Gesundheit nicht mehr mitgespielt hat und mein Körper mir quasi einen Schuss vor den Bug verpasst hat. Das war so und ich frage mich heute noch sehr oft warum, frage mich warum ich so lange gewartet habe. Bisher habe ich auf diese Frage keine plausible Antwort gefunden.

Umso glücklicher bin ich heute darüber, mein Gewicht wieder im Griff zu haben und wieder schlank zu sein. Momente wie heute Nachmittag genieße ich dabei ganz besonders, diese nicht nur erstaunten, sondern eher ungläubigen Blicke sind einfach nur göttlich!

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Abnehmen mit LCHF

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass bei der Ernährungsform LCHF einiges falsch verstanden wird, und manches verwechselt wird. Viele finden ja zu LCHF nicht weil sie eine gesunde Ernährungsform suchen, sondern weil sie schlicht und ergreifend abnehmen wollen oder gar müssen. Die Verheißungen klingen ja auch zu verlockend, soll man doch angeblich mit LCHF abnehmen können ohne hungern zu müssen, und ohne verzichten zu müssen. Schlemmen wie Gott in Frankreich und dabei noch abnehemen, das klingt erst einmal zu schön um wahr zu sein. Doch in der Realität sieht es dann oft ganz anders aus, von ein paar Kilo (meist Wasser) am Anfang bleibt dann nicht mehr viel. Dabei wird doch angeblich so streng nach LCHF gelebt. Angeblich deshalb, weil beim genaueren hinsehen an dem was tatsächlich gegessen wird nicht viel dabei ist, was wirklich den Regeln von LCHF entspricht. Die Erwartungen an LCHF bezüglich der Abnahme sind groß, doch leider wird eines meist gleich zu Anfang übersehen: Ernähren nach LCHF ist eine Sache, abnehmen mit LCHF eine ganz andere! Es wird zwar oft so getan als müsse man nur ein bisschen LCHF machen und die Pfunde würden nur so purzeln, doch dem ist nicht so. Wer abnehmen will, kommt nicht drum herum besondere Regeln zu beachten, auch nicht bei LCHF. Niemand nimmt ab, wenn er mehr Energie zuführt als er verbraucht, auch bei LCHF nicht.

Als ich mit LCHF begonnen habe, war das nicht anders. In den ersten 2 – 3 Wochen war ich auch noch auf dem falschen Dampfer und folglich hat sich auf der Waage nicht viel getan. Erst als ich LCHF wirklich einmal verstanden und begriffen hatte und ich das dann auch konsequent umgesetzt habe, kam langsam aber sicher der Erfolg. Im Laufe der Zeit merkte ich dann was den Gewichtsverlust gefördert hat und was den Gewichtsverlust ausgebremst hat. So habe ich mich sozusagen rangetastet an mein Abnehm – LCHF. Und mit jedem Abnahme Killer den ich ausgemerzt hatte, wurde es einfacher und leichter. Mir wurde sehr schnell klar, dass ich weniger Energie zuführen muss als ich verbrauche, wenn ich abnehmen möchte. Doch das war kein Problem, denn hier liegt die Stärke von LCHF, man ist mit weniger Kcal satt und zufrieden, so dass man nicht hungern muss, während man abnimmt. Das funktioniert aber nur dann, wenn man sich wirklich nach LCHF ernährt und alles weglässt, was das Hunger / Satt Gefühl aus der Balance bringt! Dazu gehören zuviele KH ebenso wie Zucker, Süßstoffe und Geschmacksverstärker. Das hat bei mir auch in kleinen Mengen dazu geführt, dass ich zuviel gegessen habe, was unweigerlich zur Folge hatte, dass ich kein Gewicht verloren habe. Hier wird auch deutlich warum diese Dinge nicht zu einer gesunden Ernährung wie LCHF gehören: Sie sind nicht gesund und bringen noch dazu unser natürliches Hunger / Satt Gefühl durcheinander. Ich habe in den letzten 2 Jahren verstanden warum es so wichtig ist, diese Dinge aus der täglichen Ernährung zu verbannen: Sie hindern nicht nur eine Abnahme oder machen sie gar unmöglich, das wäre noch das kleinere Problem. Würde ich heute wieder zu diesen Dingen greifen, wäre ich schneller wieder da wo ich hergekommen bin, als mir lieb ist.

Man kann also feststellen: Sich nach LCHF ernähren alleine reicht für einen größeren Gewichtsverlust nicht aus, da muss man schon ein wenig mehr tun. Doch bevor man überhaupt ans abnehmen denkt ist man gut beraten sich erst einmal mit wirklichem LCHF zu beschäftigen und vor allen klar zumachen was es bedeutet nich nach den Regeln von LCHF zu ernähren. Wer dazu schon nicht bereit ist, der kann sich den Gedanken mit LCHF dauerhaft und langfristig viel Gewicht zu verlieren absolut von der Backe putzen. Mit Ersatz Brot, Kuchen und Süßstoffen wird es eben sowenig funktionieren wie wenn man die Finger nicht von den Fertigprodukten lassen kann. Oft liest man, dass es mit dem Abnehmen nicht so richtig klappt, in den meisten Fällen sieht man aber auf den ersten Blick, dass es so nicht funktionieren kann. Die Rechtfertigungen sind dabei sehr vielfältig, die neueste lautet: LCHF ist nicht für jeden geeignet. Für mich klingt das mehr nach Polemik als nach einem wirklichen Grund. Erst wenn wirklich nach LCHF gelebt wird und dann auch noch das getan wird was man tun muss um abzunehmen, erst dann kann man darüber nachdenken warum es nicht funktioniert. In den meisten Fällen ist es aber leider so, dass nicht einmal ansatzweise das getan wird was man tun sollte, dann müssen eben die Ausreden herhalten. Dieses Phänomen tritt aber nicht nur bei LCHF auf, sondern schon so lange ich denken kann. Bevor man sich einmal an die eigene Mütze klopft sind immer andere schuld. Ausreden hatte ich auch immer genug, aber ich habe mich nicht selbst belogen sondern war mir bewußt dass nur das auf den Hüften landen kann, was ich durch den Mund rein schiebe! Was habe ich die letzten 40 Jahre alles an Rechtfertigungen gehört, wenn jemand es nicht schafft von seinem Gewicht runter zukommen.

Ein positives Beispiel hier ist meine Mutter. vor 35 Jahren wog die Frau mal 125 kg. Sie sagte damals auch immer, sie brauche etwas zu Essen nur anzuschauen, schon hätte sie ein Kilo mehr auf der Waage. Doch dann hat sie den Entschluss gefasst abzunehmen und hat das auch durchgezogen. Sie hat damals über 45 kg abgenommen und das nur dadurch, dass sie weniger gegessen hat, das klassische FDH eben. Doch nicht nur das, sie hat das erreichte Gewicht bis zum heutigen Tag gehalten, die Frau ist heute 84 Jahre alt. Doch sagt sie heute noch: Wenn ich ein Stück Kuchen nur anschaue, habe ich es morgen auf der Waage! Daran hat sich nichts geändert, was sich aber geändert hat ist ihr Essverhalten! Sie hat damals das Richtige getan um abzunehmen und tut seit über 30 Jahren das Richtige um nicht mehr zuzunehmen.

LCHF bietet die optimalen Voraussetzungen für den Weg in ein schlankes und gesundes Leben. Doch auch bei LCHF bekommt man nichts geschenkt und muss das tun was notwendig ist um abzunehmen. Wer sich immer nur in Ausreden verliert und denen Glauben schenkt, die selbst nichts auf die Reihe bekommen, der wird sich auch mit LCHF sehr schwer tun. Ich selbst bin hier ein gutes Beispiel: Habe ich das Nötige getan habe ich abgenommen, habe ich das nicht getan stand das Gewicht wie eine Mauer. Allerdings kam ich nie auf die Idee, diesen Umstand meinem Stoffwechsel oder sonstwem in die Schuhe zu schieben. Ich habe dann eben die Dinge weggelassen, die die Abnahme verhindert haben. Wenn ich mit 2200 Kcal am Tag nicht abgenommen habe, dann bin ich eben auf 1500 Kcal pro Tag runter gegangen. Sicher ist jeder Mensch anders, der eine tut sich leichter, der andere schwerer. Aber es gibt keinen, der von zuwenig essen zunimmt. Oft liest man in letzter Zeit auch, LCHF sei nicht für jeden geeignet. Da kratze ich mich dann doch am Kopf und stelle mir die Frage, warum eine Ernährungsweise die ausschließlich aus gesunden und natürlichen Lebensmitteln besteht, nicht für jeden geeignet sein soll? Auch was das Abnehmen mit LCHF angeht, so frage ich mich, wie hier natürliche Lebensmittel ungeeignet sein können, wenn man die richtigen ißt? Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass LCHF beim Abnehmen Vorteile bietet, die das Abnehmen enorm erleichtern. Dies habe ich bisher in der Form bei keiner anderen Ernährungsweise erlebt. Da bin ich eher der Überzeugung, dass wer es mit LCHF nicht schafft von seinem Gewicht nicht herunter zukommen, der schafft es auch mit keiner anderen Diät. Voraussetzung ist allerdings wie schon erwähnt, dass man erst einmal wirklich LCHF lebt und auch das tut, was für eine Abnahme erforderlich ist. Wer nicht bereit ist zu tun was nötig und erforderlich ist und sich lieber in Ausreden und Rechtfertigungen flüchtet, der braucht sich weder wundern, noch LCHF den Misserfolg in die Schuhe schieben. Wer sich nicht an die Regeln halten will, der soll es halt lassen, es wird ja niemand dazu gezwungen. Aber schade ist es schon, denn einen einfacheren Weg abzunehmen kenne ich nicht, und einen schmackhafteren auch nicht.

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Zitronenhühnchen

Lecker kann so einfach sein, oder auch einfach kann so lecker sein. Um etwas sehr schmackhaftes zu zaubern, bedarf es keiner besonderen oder gar teuren Zutaten. Einfache Dinge richtig zubereitet, das ist schon alles. Und viel Arbeit ist das auch nicht. Das Zitronen Hühnchen heute Abend war mal wieder ein schönes Beispiel. Materialkosten pro Person nicht einmal 2 €, aber lecker wie sonst was.

Zutaten:

4 Hähnchenkeulen
1 Zitrone
Ingwer
2 Zehen Knoblauch
1/2  Zwiebel
1 Zitrone
frischer Tymian
frischer Rosmarin
Salz
weißer Pfeffer aus der Mühle
1 Messerspitze Lemmon Curry
100 ml Hühnerbrühe
100 ml Sahne
25 g Creme Double
25 g Butter

Zubereitung:
Zunächst teile ich die Keule in 2 Teile, würze sie mit Salz und Pfeffer aus der Mühle und brate sie in Butterschmalz bis sie eine schöne, goldbraune Farbe haben. Nun nehme ich sie aus der Pfanne und schneide die Zwiebel, Knoblauch, Zitrone und Ingwer in Stücke und schwitze alles bei mittlerer Temperatur zusammen mit den Kräutern an. Mit dem Geflügelfond (oder Brühe, zur Not tut es auch Wasser) ablöschen, die Hähnchenteile dazu geben und einen Deckel drauf tun. Das ganze nun ca. 15 Minuten leicht ziehen lassen. Dann das Fleis wieder aus der Pfanne nehmen, die Sahne und Creme Double dazu geben. Etwas einreduzieren und durch ein feines Sieb passieren. Die Soße mit Salz, Pfeffer und etwas Lemmon Curry abschmecken und mit der Butter aufmontieren. Alles auf einem Teller anrichten.

So sieht das dann aus:

 

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Auf dem Foto sind nun noch tournierte, gebratene Zucchini und geschmorte Schalotten dabei. Schmeckt sehr gut, bringt aber auch reichlich KH an die Sache, besonders die Schalotten.

Wieder einmal ein Beispiel, dass ein leckeres Gericht nicht teuer sein muss, und auch keinen großen Aufwand benötigt. Zu dem Hühnchen passt sowohl ein Salat, als auch Gemüse wie Zucchini oder Broccoli. Auch Paprika passt sehr gut, hat dann allerdings auch wieder mehr KH.

 

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Sensation: Schwedische Forscher revolutionieren LCHF!

Stockholm, den 01.04.2013 – Eine sensationelle Entdeckung versetzt nicht nur ganz Schweden in helle Aufregung, das Geheimnis um die Abnahme mit LCHF ist gelüftet. Schwedische Forscher haben herausgefunden, worin das Geheimnis des Abnehmens mit LCHF besteht. Professor Dr. Dr. Lars Smörebröd vom Institut für Nonsologie nahe Stockholm und sein Team haben festgestellt, dass Abnehmen auch mit LCHF in erster Linie im Kopf stattfindet. Schlaue Köpfe haben dies zwar schon lange vermutet, doch die Skeptiker waren bisher nur sehr schwer zu überzeugen! Nun ist der Beweis erbracht und diesen Spaßbremsen wird sozusagen der Wind aus den Segeln genommen. Prof. Dr. Dr. Smörebröd hat nachgewiesen, dass es alleine der Wille ist der eine Abnahme auslöst und nicht das, was tatsächlich gegessen wird. Was letztlich auf dem Teller liegt und wie viel davon spielt dabei keinerlei Rolle. Wichtig ist lediglich, dass man vor dem Essen mit geschlossenen Augen 5 Mal hintereinander mit ruhiger Stimme folgende Worte spricht: Das IST LCHF – Das IST LCHF – Das IST LCHF – Das IST LCHF – Das IST LCHF. Die fünffache Wiederholung löst den Abnehmimpuls aus, den Rest erledigt das Unterbewusstsein. Es spielt dann absolut keine Rolle mehr was dann letztlich gegessen wird. Der Wissenschaftler weist darauf hin, dass der Betonung des Wortes IST hier eine besondere Bedeutung zukommt und dieses Wort besonders zu betonen ist. Man sollte all seine Überzeugung und all seinen Glauben in dieses Wort legen: das IST Lchf! Dadurch übernimmt das Unterbewusstsein diese an sich völlig unsinnige Behauptung als Tatsache und veranlasst so automatisch eine Abnahme bis hin zum Wunschgewicht, ohne dass es weiter Maßnahmen bedarf. Dieses Phänomen ist vermutlich eine ausgeprägte und spezielle Form der Autosuggestion und wird die Ernährung grundlegend revolutionieren.

Diese bahnbrechende Erkenntnis dürfte all denen entgegenkommen, die bisher das Gefühl hatten verzichten zu müssen oder an Lebensqualität einzubüßen, denn das wird in Zukunft nicht mehr nötig sein. Es wird nichts mehr geben was man sich noch versagen müsste. Desweiteren wurde in einer 14 tägigen Studie mit 2 Probanden nachgewiesen, dass es völlig unnötig und überflüssig ist irgendwelche Regeln oder Einschränkungen zu beachten oder gar hinzunehmen. Die beiden Probanden nahmen alleine durch die magische Formel jeweils rund 4 kg innerhalb des Testzeitraumes ab. Als weitere positive Auswirkungen wurden bei den Probanden unerklärliche Glücksgefühle festgestellt, ebenso machte sich bei den Testpersonen ein unumstößlicher Irrglaube breit, das Richtige zu tun. Diese tiefste innere Überzeugung wird vermutlich vom Unterbewußtsein hervorgerufen und wird derzeit noch weiter erforscht. Es wurde zwar von einigen schon vermutet und auch behauptet dass es keinerlei Rolle spielt, was und wie viel gegessen werden kann oder darf, aber bisher fehlte noch der wissenschaftliche Beweis. Einzig die mit innerer Überzeugung gesprochenen Worte: Das IST LCHF sind der Schlüssel zu einem schlanken und zufriedenen Leben. Damit beginnt ein Zeitalter des Schlemmens und der Völlerei ohne Reue. Bis zu 2,5 kg Abnahme pro Woche sollen mit dieser magischen Formel problemlos möglich sein, auch oder gerade in Fällen, die bisher als problematisch galten. Man kann davon ausgehen, dass Prof. Dr. Dr. Smörebröd ein aussichtsreicher Kandidat für den nächsten Nobelpreis sein wird.

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Stoffwechselkrankheit

Die Tage habe ich einen bemerkenswerten Satz in der Presse gelesen: Früher war man einfach nur dick und fett, heute hat man eine Stoffwechselkrankheit! Dieser Satz ist bezeichnend für die herrschende Ausreden Kultur bezüglich des Gewichtes. Ich erinnere mich immer wieder an den Satz: Ich habe schwere Knochen! Auch heute noch gibt es genügend Rechtfertigungen und Ausreden, wenn es mit dem Abnehmen nicht so klappt, heute muss meist der Stoffwechsel herhalten, oder auch die Schilddrüse. Doch wird oft vergessen dass nichts auf den Hüften landen kann, was nicht durch den Mund zugeführt wurde. Es ist bis heute noch kein Fall bekannt oder belegt, bei dem das Hüftfett über die Haut aus der Luft aufgenommen wurde.

Ein Paradebeispiel für Ausreden bin ich doch selbst, ich hatte mein Übergewicht auch nicht deshalb weil ich zuwenig gegessen hatte und auch nicht, weil ich das Richtige gegessen hatte. Doch auch ich hatte in der Zeit immer die passenden Ausreden parat wenn es darum ging, warum ich nicht abnehme oder gar zunehme. Dabei wusste ich sehr wohl was zu tun ist, hatte ich doch oft genug mein Gewicht erfolgreich korrigiert. Doch je höher mein Gewicht stieg, desto größer wurde auch der Berg an Fett, den ich quasi vor mir her schob. 10, 15 oder 20 kg abzunehmen ist eine Sache, aber 50 oder 60 kg wieder von den Hüften zu vertreiben ist eine ganz andere Hausnummer. Wenn es bis zu 20 kg sind sieht man schon zu Beginn irgendwie Licht am Ende des Tunnels, das ist bei entsprechender Konsequenz in der Vergangenheit ein Zeitraum von 3 – 5 Monaten gewesen und war somit überschaubar. Doch über 50 kg die man noch vor sich hat fühlen sich da ganz anders an. Selbst wenn man von einer konstanten Abnahme von 3 kg pro Monat ausgeht, liegt da ein Zeitraum von 1,5 – 2 Jahren vor einem. Leider läuft die Abnahme meist nicht konstant wie an der Schnur gezogen, das wissen wir alle. Und da ist der Gedanke über so lange Zeit sich kasteien zu müssen, hungern zu müssen und verzichten zu müssen doch recht heftig. Und vor LCHF war abnehmen bei mir immer ein Verzicht und auch ein Hungern. Meist habe ich das ganz radikal gemacht mit FHD in Verbindung mit viel Sport und das hat immer funktioniert. Allerdings war es auch immer nur eine Aktion von wenigen Wochen, deshalb habe ich das immer hinbekommen, auch wenn es manchmal heftig war.

Mit meinen 133 kg die ich hatte war aber der Berg Fett den ich abbauen musste zu hoch, um mit FDH wieder in normale Bereiche zu kommen. Und an Sport war auch nicht mehr zu denken. Erst LCHF hat es mir persönlich möglich gemacht, aus diesem Teufelskreis zu entkommen und wieder zu einem normalen Gewicht zu finden. Der entscheidende Faktor dabei war dass ich nicht hungern musste, mich satt essen konnte und das auf eine sehr abwechslungsreiche Art und Weise. Sicher, ich musste einiges weglassen, aber es blieb genügend was ich essen konnte, so dass nie Langeweile oder Verdruss aufkam. Für mein Empfinden musste ich keine Diät machen, sondern habe meine Ernährungsweise (grundlegend) geändert. Geändert dahingehend dass ich das, was nicht gut für mich (und mein Gewicht) ist, lasse ich weg und konzentriere mich auf das, was gut für mich (mein Gewicht und meine Gesundheit) ist. Damit hatte ich keine Mühe mein Ziel zu erreichen und auch heute habe ich kein Problem damit mein Gewicht zu halten.

Dabei sind wir nun wieder bei der Stoffwechselkrankeit! Seit einigen Wochen steht mein Gewicht wie eine Mauer! Es geht zwar nicht nach oben, aber auch nicht nach unten. Was ist das los, ich lebe doch immer noch streng nach LCHF und möchte auch noch 3 oder 4 kg verlieren? Habe ich nun auch eine Stoffwechselkrankeit oder ist meine Schilddrüse gar außer Kontrolle geraten? Nichts von alledem! Ich bin es mal wieder selber schuld, dass es mit der Abnahme gerade nicht weiter geht. Ich lebe zwar immer noch konsequent LCHF, nehme es allerdings nicht so genau mit den KH und esse auch zuviel. Nicht dass ich Lebensmittel oder Zutaten verwenden würde die nicht natürlichen Ursprungs sind, oder solche die nicht zu LCHF gehören, ich esse lediglich etwas mehr Gemüse wie Broccoli oder ab und zu auch mal Bohnen, mehr Salat, mehr Tomaten, Zwiebel, Sahne und sonstige Mipros. Die KH schwanken dabei derzeit zwischen 15 und 25 g pro Tag. Das reicht bei mir aus, dass ich die Abnahme komplett vergessen kann. Die erhöhten KH haben nämlich bei mir die fiese Nebenwirkung dass ich zuviel esse, die Portionen sind etwas größer geworden, zwangsläufig haben sich auch die täglichen Kcal erhöht.

Abnehmen tut man aber halt nur, wenn man weniger Kcal rein tut, wie verbraucht werden, da beißt keine Maus den Faden ab. Daher brauche ich mir keine Sorgen um meinen Stoffwechsel zu machen, denn der tut nach wie vor was er soll. Ich kann mir mal wieder an meine eigene Nase packen. Die Ursache liegt mal wieder da, wo sie bei mir immer liegt, wenn ich nicht abnehme oder gar zunehme: Ich habe das falsche und zuviel gegessen, nicht mehr und nicht weniger. Das haben mir die letzten Jahre immer wieder gezeigt und bewiesen. Alle anderen Rechtfertigungen für Übergewicht oder nicht Abnahme waren bei mir lediglich Ausreden, nichts anderes. Sobald ich konsequent das tue was für die Abnahme notwendig ist, dann klappt es auch. Tue ich das nicht und lüge mir in die eigene Tasche, dann geht der Schuss nach hinten los. Da helfen mir keine Ausreden und Rechtfertigungen, da hilft dann nur das zu tun, was nötig ist zum abnehmen.

Man kann sich zwar selbst belügen und man kann auch sein Umfeld belügen, nicht aber seinen Stoffwechsel, denn der macht lediglich was er soll: Das was rein kommt, setzt er gnadenlos in Energie um. Und wenn der Input mehr Energie ergibt als gebraucht wird, dann packt er diese Energie halt auf die Hüften.

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Vorsicht Falle – Knoblauch

vorsicht

Knoblauch ist nicht nur sehr lecker und vielseitig verwendbar, sondern auch sehr gesund. Allerdings enthält er sehr viele Kohlenhydrate, rund 29 g je 100 g, um genau zu sein. Nach der 5 g Regel gehört Knoblauch genau genommen nicht mehr zu den Lebensmitteln, die LCHF für uns vorsieht. Doch verwenden wir ihn nicht alle trotzdem? Doch hier lauert eine Falle, der man sich meist nicht wirklich bewusst ist. Auch ich dachte am Anfang, das ein wenig Knoblauch schon keinen großen Schaden anrichten wird. Da kommt dann der beliebte Spruch: Die Menge machts (in meinen Augen ist das eine der gefährlichsten Ausreden überhaupt!). Doch das summiert sich, denn 10 g Knoblauch bedeutet rund 3 g KH und 10 g sind jedoch gerade einmal 2 Zehen! Wenn man nun noch etwas Zwiebel verwendet, ein wenig Sahne und Gemüse, dann summieren sich die KH sehr schnell auf 10 oder gar 15 g, und das für eine einzige Mahlzeit. In Phasen der Abnahme war mir das einfach zuviel, bin ich doch meist unter 10 g KH am Tag geblieben. Deshalb hätte ich den Knoblauch in der Zeit weggelassen, auch wenn er noch so lecker ist. Aber ich habe einfach einen Trick angewendet, und habe mir ein Knoblauchöl gemacht. Wenn ich nun das Öl verwende, habe ich den vollen Geschmack vom Knoblauch, aber keine Kohlenhydrate.

  • frischer Knoblauch - 29 g KH / 100 g
  • Knoblauchöl aus Rapsöl mit Ingwer
  • Knoblauchöl aus Olivenöl mit Ingwer und Kräutern

So brauche ich auf das wunderbare Aroma des Knoblauch nicht verzichten. Meist habe ich mehrer Varianten an vorbereitetem Öl. Die gebräuchlichsten sind Rapsöl mit Knoblauch und Ingwer, dann habe ich auch immer ein Olivenöl mit Knoblauch, Ingwer und frischen Kräutern vorrätig. Wenn man bedenkt, wie schnell sich da unbemerkt die KH summieren können, wenn man den Knoblauch ganz verwendet, dann erkennt man, dass einem das die Abnahme verhageln kann, ohne dass man es wirklich mitbekommt. Während meiner Abnehmphase habe ich oft die Erfahrung machen müssen, dass es gerade solche Kleinigkeiten sein können, die einem das Leben schwer machen, oder besser gesagt das Abnehmen. Daher ist eine Kontrolle gerade am Anfang sehr wichtig und unverzichtbar. Hier liegt auch der Grund, warum viele sich mit “Freestyle” beim Abnehmen so schwer tun. Solche kleinen, versteckten Fallen, über die man meist nicht groß nachdenke, gibt es einige. Deshalb werde ich unter der Überschrift “Vorsicht Falle” auf diese gemeinen Stolpersteine hinweisen. Abnehmen mit LCHF kann sehr einfach sein, das durfte ich selbst erfahren.

Nährwerte von Knoblauch je 100 g:
Kalorien: 142 Kcal
Fett: 0,1 g
Kohlenhydrate: 28,4 g
Protein: 6,0 g

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60 – 80 – oder 100% LCHF?

Oft wird mir schon fast zum Vorwurf gemacht, dass ich LCHF zu 100% lebe. Und fast noch öfter wird betont, dass dies ja nicht nötig sei, und das jeder für sich selbst entscheiden könne, wie viel LCHF der einzelne denn nun leben möchte. Da ich das Gefühl nicht loswerde, dass da einiges durcheinander geraten könnte, möchte ich doch einmal ein paar Dinge klarstellen, nur um Missverständnisse zu vermeiden.

Ja, ich lebe 100% LCHF, und das hat nicht nur einen Grund. Doch da komme ich gleich noch im Detail zu.

Generell gibt es meiner Ansicht nach nur LCHF oder nicht LCHF, dazwischen gibt es erst einmal nichts. Das ist für mich vergleichbar wie schwanger oder nicht schwanger, ein wenig schwanger geht nicht, ebenso wie ein wenig tot sein nicht geht. Nur weil jemand nicht bereit ist sich zu 100% auf LCHF einzulassen, kann man LCHF nicht verbiegen, und für jeden passend machen. LCHF bleibt LCHF, da gibt es nichts zu rütteln oder zu interpretieren. Wieviel LCHF jemand nun leben möchte, das kann jeder für sich selbst entscheiden, niemand wird gezwungen, LCHF so wie ich zu 100% zu leben. Meint nun jemand, er lebt nur 70% LCHF ist das ja völlig in Ordnung. Nur sollte man dann so fair sein und sagen, ich lebe nur teilweise LCHF, und nicht behaupten das sei LCHF in Reinkultur. Die Regeln von LCHF verändern sich dadurch nämlich nicht, nur weil jemand sich nicht ganz darauf einlassen will.
LCHF besteht ausschließlich aus frischen, natürlichen Lebensmitteln. Dies ist nun einmal eine Tatsache. Fertigprodukte gehören definitiv nicht zu LCHF, erst recht nicht, wenn Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker oder Süßstoffe enthalten sind. Natürlich hat jeder die Freiheit, Fertigprodukte zu verwenden, aus welchem Grund auch immer. Aber dadurch werden diese Produkte dann nicht LCHF konform, sondern der Betreffende lässt sich halt nur zu 60% oder 70% auf LCHF ein. Man kann nicht LCHF verbiegen und die Regeln aufweichen, nur weil manche nicht bereit sind, sich auf richtiges LCHF einzulassen.
Die Regeln von LCHF haben ja ihren Sinn. Nicht ohne Grund besteht LCHF ausschließlich aus frischen und naturbelassenen Lebensmittel. Nicht ohne Grund gehören Zucker, Süßstoffe und Geschmacksverstärker nicht zu LCHF. Und auf KH zu verzichten hat auch einen tieferen Sinn, gerade wenn man abnehmen möchte!

Falsch ist daher meiner Ansicht nach die Meinung, es gäbe für jeden ein maßgeschneidertes LCHF. Es gibt nur ein LCHF, und diese Regeln gelten für alle!

Richtig ist, dass jeder soviel LCHF leben kann, wie er es für sich persönlich umsetzen möchte. Wem 100% zu heftig sind (aus welchem Grund auch immer), der lebt halt nur soviel, wie er für richtig hält.

LCHF wird ja derzeit  leider (noch) überwiegend als Mittel zum Abnehmen gesehen, eher als Diät verstanden, als denn als Ernährungsweise. Aber gerade wenn man abnehmen möchte, dann gelten ein wenig andere Regeln, als wenn man LCHF lediglich als gesunde Ernährung lebt. Wer z.B. kein Übergewicht hat und noch dazu Sport treibt, der kann durchaus mit den KH etwas großzügiger sein als jemand, der 50 kg oder mehr abnehmen möchte. Daher ist richtig, dass jeder individuell entscheidet, wieviel LCHF er leben möchte. Die Regeln von LCHF werden deshalb aber nicht verändert oder aufgeweicht.

Warum lebe ich 100% LCHF?
Nun, das hat mehrere Gründe und ist nicht mit einem Satz erklärt. Als ich mit LCHF begonnen habe, war es für mich auch ein Mittel zum Zeck! Auch ich habe am Anfang gedacht, ich könne mir LCHF so zurechtlegen, wie es mir in den Kram passt. Doch da wurde ich sehr schnell eines besseren belehrt, denn es hat nicht funktioniert. Erst als ich LCHF zu 100% umgesetzt habe, kam bei mir der Erfolg! Glaubt bloß nicht, dass nicht auch ich zwischendurch versucht habe zu schummeln, die Erfahrungen habe ich auch gemacht. Nur habe ich immer wieder festgestellt, dass es keinen Sinn macht, weil es einfach nicht funktioniert hat, und mich nicht weitergebracht hat.
Es hat auch bei mir eine ganze Weile gedauert, bis ich mir eingestehen musste, dass ich Zuckersüchtig bin. Und es hat auch bei mir eine Weile gebraucht bis ich gemerkt und eingesehen habe, dass ich auch von jeglichen Süßstoffen die Finger lassen muss, wenn ich langfristigen und dauerhaften Erfolg haben will. Als ich das selbst erfahren hatte, habe ich verstanden, dass Zucker und jegliche Ersatzstoffe nicht gut für mich sind. Ich habe verstanden, dass mich diese Dinge dahin gebracht haben, wo ich war, und mir wurde klar, dass ich nur eine Chance hatte, wenn ich wie ein trockener Alkoholiker einen großen Bogen um den Alkohol machen muss, so muss ich in Zukunft einen großen Bogen um alles Süße machen. Und erst da habe ich verstanden, warum nicht nur Zucker nicht zu LCHF gehört, sondern auch alle Ersatzstoffe und Süßstoffe. Mir wurde klar, dass diese Dinge nicht zu LCHF gehören, weil sie nicht gut für mich sind, nicht gut für die Abnahme und nicht gut für die Gesundheit. Seitdem lasse ich jegliche Süßstoffe weg, sie gehören nicht mehr zu meiner Ernährung (und auch definitiv nicht zu LCHF!).
Ähnlich erging es mir mit den Kohlehydraten. 30 g KH pro Tag hat bei mir nicht funktioniert, erst unter 20 g begann ich überhaupt abzunehmen. Richtig funktioniert hat die Abnahme bei mir erst mit 10 g KH pro Tag oder weniger. Nun wird oft so getan, als sei das ein Problem, unter 10 g KH pro Tag zu bleiben, das finde ich nicht. Irgendwann habe ich aufgehört, über KH-reiche Lebensmittel nachzudenken, und habe mich auf die Lebensmittel konzentriert, die wenige oder keine KH haben. Davon gibt es reichlich, warum sollte ich da meine Zeit mit Dingen vergeuden die nicht gut für mich sind? Das machte überhaupt keinen Sinn, also habe ich es gelassen. Und auch hier hat sich gezeigt und bestätigt, warum die LCHF Regeln so sind wie sie sind, und nicht anders.
Kurz und gut: Ich lebe 100% weil es gut für mich ist, es funktioniert, mich zum Erfolg gebracht hat und ich mich damit rundherum wohl fühle. Für mich wäre mein Erfolg mit 60 oder 80% LCHF und / oder ständigen Ausnahmen nicht möglich gewesen, das kann ich aus eigener Erfahrung mit Sicherheit sagen. Daher werde ich auch bei 100% bleiben. Vor allen Dingen kann ich auch eines mit Gewissheit sagen: Geschmack braucht keine Kohlenhydrate und erst recht keine Geschmacksverstärker oder Süßstoffe.

Wieviel LCHF jemand nun leben will, kann jeder für sich selbst entscheiden. Diejenigen die abnehmen wollen, können die Richtigkeit ihres Tuns dabei täglich auf der Waage beobachten. Die Waage war für mich ein sehr wichtiges Instrument, hat sie mir doch gezeigt, wenn irgend etwas falsch lief. So war ich immer über Fehler informiert, und konnte eingreifen.

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