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Perpetuum mobile - endlich erfunden?

Perpetuum mobile


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Das Perpetuum mobile ist seit ewigen Zeiten der Wunschtraum der Menschheit: Eine Maschine die Arbeit verrichtet, ohne dass ihr Energie zugeführt wird oder zumindest wesentlich mehr Arbeit verrichtet, als sie an Energie verbraucht. Optimal wäre, dass diese Maschine einmal in Gang gesetzt immer weiter läuft, ohne dass sie weitere Energie benötigt. Dies wäre sicherlich eine tolle Sache, doch bisher ist es noch niemand gelungen, eine solche Maschiene zu bauen.

Anders sieht es hier bei der Evolution aus, denn beim Menschen hat die Natur dies anscheinend geschafft. War es doch Jahrtausende so, dass der Mensch Energie brauchte in Form von Lebensmitteln um leben zu können. Wurde in der Vergangenheit keine oder zuwenig Energie zugeführt, dann magerte der Mensch ab und ist langsam aber sicher verhungert. Hat er zuviel Energie zugeführt, so wurde diese als Vorrat für schlechte Zeiten in Form von Fett gespeichert. Die Speicherung der Energie war für die Menscheit überlebenswichtig, gab es doch nicht das ganze Jahr über ausreichend Lebensmittel, so dass die Versorgung mit Energie nicht immer gesichert war. Mit entsprechenden Fettreserven war es jedoch möglich auch Wochen oder Monate zu überleben, in denen das Nahrungsangebot eher knapp war. Heute haben wir diese Probleme nicht mehr. Nahrung und damit lebensnotwendige Energie gibt es das ganze Jahr über nicht nur ausreichend, sondern im Überfluss. Das Angebot ist so reichlich geworden, dass die Anzahl der übergewichtigen Menschen in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen ist.

Doch nicht nur das, die Evolution hat es anscheinend endlich geschafft, ein menschliches Perpetuum mobile zu schaffen. Menschen also, die weniger Energie zuführen müssen, als sie verbrauchen. Dies wird zwar momentan noch als Stoffwechselkrankheit angesehen, doch in Wirklichkeit ist dies der Durchbruch der Evolution. Eine Reaktion auf die wachsende Bevölkerunszahl auf unserem Planeten und die Lösung schlechthin für das Problem Hunger. Leider kommen nur wenige Menschen bisher in den Genuss dieser Entwicklung, aber es ist zu erwarten, dass es in Zukunft immer mehr werden. Damit sind dann in absehbarer Zeit die Hungerprobleme auf unserem Planeten gelöst. Ihr glaubt das nicht? Ehrlich gesagt: Ich auch nicht! Denn bisher war es immer so, dass wenn weniger Energie zugeführt wurde als der Mensch verbraucht hat, dann hat er abgenommen. Wurde langfristig zuwenig Energie zugeführt, so führte dies in extremen Situationen unweigerlich zum Tode,

Doch die Zeiten scheinen sich geändert zu haben. Gerade in den letzten Jahren gibt es immer mehr Menschen die behaupten, dass sie zunehmen oder nicht abnehmen, obwohl sie weniger Energie zuführen, als sie verbrauchen. Wenn das stimmt (behauptet wird es jedenfalls unaufhörlich), dann haben diese Menschen keine Stoffwechselkrankheit, sondern das Perpetuum mobile erfunden. Es kann ja schließlich keine Krankheit sein, wenn der Stoffwechsel mehr Energie liefert, als ihm in Form von Nahrung zugeführt wird. Bei manchen scheint das so gut zu funktionieren, dass diese glücklichen Menschen nichts mehr essen müssen, ohne dass der Körper auf die eingelagerten Fettreserven zugreifen muss. Wenn man bedenkt, was diese glücklichen Menschen sparen, dadurch dass sie fast nichts oder nichts essen müssen um zu überleben, dann kann man richtig neidisch werden. Sie sparen nicht nur Geld, sondern auch viel Zeit! Sie müssen keine Zeit mit der Zubereitung von Nahrung oder mit Essen verplempern, sondern können sich wichtigeren Dingen widmen.

Man muss sich dieses Glück wirklich einmal vor Augen halten: Diese Menschen müssen nur einen Bruchteil der Energie zuführen in Form von Nahrung als sie täglich verbrauchen, ohne dass sie an Gewicht verlieren. Ich muss gestehen, dass mir das den blanken Neid ins Gesicht treibt. Ich gehöre leider zu denen, die von dieser Laune der Natur nicht betroffen sind. Ich muss ständig Energie zuführen um überleben zu können. Auch landet bei mir ein Überschuss an Energie sofort auf den Hüften. Allerdings hatte ich auch den Vorteil, dass ein Defizit an Energie langsam aber sicher dazu geführt hat, dass meine Fettreserven verbraucht wurden, und ich mittlerweile rund 54 kg an Gewicht verloren habe. Da stellt sich nun die Frage ob es ein Fluch oder Segen ist, wenn man solch einen “Perpetuum mobile Stoffwechel” hat. Einerseits könnte man sich die Nahrung sparen und überlebt trotzdem, andererseits wird man sein Übergewicht nicht los nur weil der Körper kein Gramm Fett abbaut, obwohl man zuwenig oder gar keine Energie zuführt. Nun, diese Frage ist nicht einfach zu beantworten.

Oder stimmt das doch nicht mit dieser Stoffwechselkrankheit und diesem menschlichen Perpetuum mobile? Gibt es wirklich Menschen, die nichts abnehmen, obwohl sie ein Energiedefizit über Wochen und Monate haben? Entweder gibt es diese Menschen, dann gibt es auch das menschliche Perpetuum mobile. Oder aber es ist nicht möglich dass man kein Gewicht verliert obwohl man erheblich weniger Energie zuführt als man verbraucht, dann werden wir von denen, die dies behaupten lediglich verarscht dass sich die Balken biegen. Da stellt sich dann die Frage ob diejenigen die diese Behauptungen aufstellen nicht doch mehr Energie zuführen, als für eine Abnahme erforderlich wäre und sich selbst und uns alle belügen? Eine dritte Möglichkeit fällt mir beim besten Willen nicht ein. Ein Stoffwechsel der mehr Energie liefert, als ihm in Form von Nahrung zugeführt wird, hat es in der Geschichte der Menschheit noch nicht gegeben. Bisher musste immer die Energie die benötigt wurde auch in Form von Nahrung zugeführt werden.

Das menschliche Perpetuum mobile – ist es Wahrheit, Selbstbetrug oder eine riesige Verarsche? Die Frage lasse ich mal im Raum stehen …

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