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LCHF verstehen

LCHF verstehen


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LCHF verstehen – alles hat seinen Grund

Als ich vor 3 Jahren mit LCHF begonnen habe geschah die aus der puren Not heraus. Fast 60 kg Übergewicht, massive gesundheitliche Probleme und einen BZ von fast 500. Aber die Geschichte kennt ihr ja zur genüge. Doch diese Probleme machten mir zum ersten mal in meinem Leben mehr als deutlich, dass ich etwas tun muss, dass ich meine Ernährung grundlegend umstellen muss. Dazu wurde mir zwar schon vor vielen Jahren geraten, aber bisher sind solche Ratschläge ins rechte Ohr rein und zum linken wieder raus. Nun aber war eher 5 nach 12 als 5 vor 12 und es bestand dringender Handlungsbedarf. Ich hatte nicht nur einen Horror davor Medikamente nehmen zu müssen oder Insulin zu spritzen, meine größte Angst war die vor den Folgeerkrankungen, die eine Diabetes mit sich bringen kann. Doch dieser Handlungsbedarf wurde mir erst jetzt mehr als deutlich vor Augen geführt.

Nun, LCHF war für mich die Lösung aller Probleme. Mein BZ war nach wenigen Wochen im normalen Bereich (und ist heute noch dort), mein Blutdruck hat sich normalisiert und ich habe rund 54 kg an Gewicht verloren. Auch alle anderen Anzeichen drohenden Unheils sind verschwunden. Aber auch darüber habe ich oft berichtet und ihr seid auf dem laufenden. All dies habe ich dadurch erreicht, dass ich das getan habe was getan werden musste, ich habe das gegessen was gut für mich ist und einfach das weggelassen was nicht gut für mich ist. Doch es hat sich mehr verändert als meine Gesundheit und mein Gewicht, ich habe vieles verstanden und auch eingesehen in den letzten 3 Jahren.

Hier möchte ich nun einen Zeitsprung machen, rund 35 Jahre zurück. Damals war ich Anfang 20, sportlich und durchtrainiert und hatte weder gesundheitliche Probleme und erst recht keine Probleme mit meinem Gewicht. Ich konnte essen was immer ich wollte, aber das war bei den vielen sportlichen Aktivitäten nicht verwunderlich. Doch bereits damals gab mir mein Zahnarzt den eindringlichen Rat auf meine Ernährung zu achten. Der Mann war damals Anfang 60 und redete förmlich auf mich ein Weißbrot und alles aus Weizen möglichst zu meiden oder wenigstens stark einzuschränken und das hatte nichts mit meinen Zähnen zu tun. In seiner ganzen Praxis hatte er Plakate hängen auf denen vor Weizen, Weißbrot und anderen Getreideprodukten gewarnt wurde. Ich fand das was er sagte zwar recht interessant, sah jedoch keine Notwendigkeit an meiner Ernährung etwas zu ändern. Gerade Weißbrot oder Brötchen waren für mich nicht wegzudenken. Heute wäre ich froh, ich hätte mir damals zumindest mehr Gedanken gemacht über das, was dieser Mann zu mir gesagt hat.

Doch dies war nicht die einzige Warnung die ich in den Wind geschlagen habe. Jahrzehnte war mein Getränk Coca Cola, als die Light Versionen raus kamen wurde es dann Cola Light. Auch hier bekam ich viele Ratschläge, die ich aber nicht hören wollte. Mir tat nichts weh, ich hatte keine Beschwerden, warum sollte ich etwas ändern? Hie und da einmal ein paar Kilo zuviel waren für mich auch kein Grund nachzudenken, die paar Kilo hatte ich immer schnell wieder weg. Die ganzen Jahre habe ich nicht mitbekommen was sich da zusammenbraute.Selbst als ich immer mehr an Gewicht zulegte die letzten Jahre wurde ich nicht wach. Mir war zwar irgendwo schon klar dass ich zuviel esse, Übergewicht kommt ja nicht vom hungern, aber mir war zu keinem Zeitpunkt bewusst, dass ich die falschen Dinge esse. Die Erfahrungen der letzten 3 Jahre haben mir sehr deutlich vor Augen geführt was in diesen Jahren falsch lief mit meiner Ernährung.

Und mir wurde noch etwas ganz wichtiges bewusst: Warum die Regeln von LCHF so sind wie sie sind und nicht anders. Mir ist bewusst geworden, warum Zucker nicht gesund ist, warum man auch Süßstoffe vermeiden soll und auch warum es besser ist um jegliche Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe einen großen Bogen zu machen. Alle die Regeln die sehr gerne schön geredet und als nicht zwingen notwendig erklärt werden haben für mich in den letzten 3 Jahren einen Sinn bekommen. Ich habe verstanden warum es so wichtig ist auf natürliche Lebensmittel zurückzugreifen und habe auch verstanden wie wichtig es ist die Regeln von LCHF im Zusammenhang zu sehen. Ich habe am eigenen Körper erfahren warum man nicht nur Zucker meiden sollte, sondern auch die Süßstoffe. Auch ist mir mehr als deutlich geworden warum man gut beraten ist die KH auch dann flach zuhalten, wenn man nicht mehr abnehmen will oder muss. All das habe ich in den letzten 3 Jahren am eigenen Körper gespürt und erfahren. Hätte ich diese Einsicht und Erfahrung vor 30 Jahren gehabt wäre mir in den letzten Jahren vieles erspart geblieben.

Es wird oft geschrieben aber leider wenig bis gar nicht beachtet, die Tatsache dass falsche Ernährung sich langfristig rächt. Das war auch bei mir viele Jahre so und die Einsicht kam erst als es schon fast zu spät war. Zum Glück habe ich mich vor 3 Jahren an die Regeln von (wirklichem) LCHF gehalten, auch ohne sie verstanden zu haben oder zu hinterfragen. Mein großes Glück dabei war, dass mir das Buch von Skaldeman in die Hände fiel, denn das was hier in Deutschland als LCHF verkauft wird hätte mir weder weiter geholfen, noch meine Probleme gelöst. Funktioniert hat es bei mir nur deshalb weil ich konsequent das getan habe was ich tun musste. Bei mir hat LCHF nur dann funktioniert wenn ich es so umgesetzt habe wie es gedacht ist, als natürliche Ernährung bestehend aus ausschließlich natürlichen und frischen Lebensmitteln. Alle faulen Kompromisse haben mir nicht weiter geholfen.

Ende Oktober habe ich eine besondere Situation über ca 3 Wochen bewusst genutzt einen Test zu machen. An anderer Stelle werde ich ausführlich darüber berichten, ich kann euch jedoch schon vorab verraten dass ich in diesen 3 Wochen nicht nur eine sehr interessante Erfahrung gemacht habe, sondern auch eine sehr eindrucksvolle Bestätigung erhalten habe alles zu meiden was nicht gut für mich ist. Hier hat sich sehr deutlich gezeigt und bestätigt warum man gewisse Dinge einfach weglassen sollte. Wenn man einmal 3 Jahre ohne Zucker, Weizen, KH und Geschmacksverstärker etc. lebt und sozusagen clean ist wird man sich wundern, wie der Körper reagiert und was passiert, wenn man zu viele KH, Geschmacksverstärker oder Zucker / Süßstoffe zu sich nimmt. Diese 3 Wochen haben mir auf sehr anschauliche Art und Weise deutlich gemacht dass es der richtige Weg war und ist, LCHF richtig und konsequent umzusetzen. Mir wurde auch nochmals bestätigt, dass ich in Zukunft bei meiner konsequenten natürlichen Ernährung bleiben werde unabhängig davon ob ich noch abnehmen muss oder nicht.

LCHF ist nicht nur eine Diät mit der man mal eben auf die schnelle ein paar Kilos verliert. LCHF war für mich die Chance zu einer gesunden und natürlichen Ernährungsweise zurückzufinden. Diese Chance habe ich genutzt und habe es nicht bereut. Aber ich habe auch in den 3 Jahren mehrfach die Erfahrung gemacht dass ich langfristig nur dann erfolgreich bin, wenn ich mich wirklich auf das konzentriere was gut für mich ist und konsequent das weg lasse, was nicht gut für mich und meine Gesundheit ist. Und ja, ich habe auch verzichtet und werde das auch weiterhin tun. Verzichtet habe ich auf mein Übergewicht, meine beginnende Diabetes, auf zu hohen Blutdruck und auf viele andere (beginnende) Krankheiten. Darauf verzichte ich auch in Zukunft sehr gerne. Ansonsten vermisse ich nichts sondern erfreue mich an dem, was mir zur Verfügung steht und nutze die Lebensmittel die gut für mich sind.

Der Satz "das ist nicht gut für mich" ist für mich persönlich zur Philosophie geworden. Und dieser Satz ist auch bezeichnend warum die Regeln von LCHF so sind wie sie sind: Die Dinge die wir weglassen sollen, sind nicht gut für uns.

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